
verzeih. wenn ich das. noch nicht. so ganz. und was mich so kühl anweht. gewiss. die unruhe auf den wegen.
es wäre wesentlich besser. sich treiben zu lassen. hingabe an eine zeit. die überwunden ist.
ohne je wundlos sein zu können. weil das verlorene an den fersen klebt. weil es nichts klareres gibt. als das versäumte.
ich bin nicht traurig. die tage sind schön genug. die zeit hinterlässt keine spuren.
ein taubes gewölle. die früheren wünsche. ein kaum gehauchter saum des schlafes. die restliche empfindlichkeit.
ein gedanke nur. der geliebte mensch. zu dem ich spreche.
heute verstehe ich besser. bin in der stille daheim. die am anfang und am ende eines jeden tages steht.
auch die herzen. aus denen ich fortgestoßen wurde. können nicht leer sein. bei all dem erinnern.
wenn die einsamkeit kein geschwätz mehr ist. wenn sie schön geworden ist. wie eine ruhende schneelandschaft.
so ist es doch wesentlich besser. als hörte man die beschwerden der zeitverweser. weil die kastanien ein zweites mal blühen. in diesem jahr.
aber wie viel mehr als eine gebärde ist das wort. und was soll schöner sein als der schlaf. sicher nicht das erwachen.
mühelos muss die liebe sein. wie das graue warten der häuser entlang zertretener straßen.
sie lassen alles durch. doch bedeutung hat nur das angekommene. was in den heimischen zimmern sitzt.
und sich nichts vornimmt. sich nichts vormacht.
bleiben ist so gut wie gehen. ohne die mühsal der hoffnung.
und arbeiten. natürlich. ist sehr gesund. gegen die schnellen flüchtigen tage.
eben: beiläufige geschehnisse. die dem allerletzten nicht im wege sind.