ich versuchte mir vorzustellen, dass antworten kämen, wie auf besuch, in den schlimmsten stunden und ohne vorherige frage.
ich würde vielleicht hinausgehen, ohne besonderen grund, einfach nur, um mich umzusehen, aber nicht vor dem herbst, sondern erst, wenn die straßen sich leerten.
alle pläne müssten jedoch vage bleiben, damit es auch immer anders kommen könnte. und zugleich rechnete ich mit längeren aufenthalten in den zurückgelassenen fragen.
da sähe mich vielleicht ein anderes auge. genau dort, wo ich dann stünde und das warten wohnen nannte. weil es fast so schiene, als ließe sich die zeit zum verweilen überreden.
aber dann sprachen wieder, unablässig, die unerhörten worte zum herz. und was sich noch bezweifeln ließ, wurde davon nicht verschont: dass nicht die zeit innegehalten hatte, sondern die seele.
ja. der sterbende, der noch zu sehr am leben haftete. mit der ausgestreckten hand, die durch einen traum gegriffen hatte, um den schweren augenblick zurückzuziehen. wie ankertaue der längst verschwundenen schiffe.
was aber stattdessen geschah, war ein erinnern. und also ein sagen des anderen. unwirtlich nur dann. würde es wirklich.
statt der liebe anstau der nähe kopf im geäst ranke der ausflucht
haftwurzeln im glas der geschlossenen fenster
krause leere zwischen den wünschen
es setzte sich jemand dazu legte die hand in den spalt zwischen laub und erde
das warten der bänke im park gestiftet von den verträumten zugleich darauf bedacht den himmel abzuhalten dass er ihrer vorläufigen haut nicht zu sehr auf die pelle rücke
und unterm kopfkissen der brunnenschacht mit kleingeld zugeschüttet
bevor das licht die blicke aufreißt als ob pfingstrosen explodierten
ja. auch. die körper. sind geschichte[t] / der AB.stand. vergrößert | zwischen den bildern. übernommen. überhoben. tanz und kreuzBRUCH | auf. schnitt | zeit.scheiben | fraß. des verschobenen
ja. unter der haut. dieselbe alte verkehrslage | es zog etwas. ein. das sich auszog. um sich mit einer stelle zu bekleiden. einer starre. nach dem abzug. der reste | blut. auf dem weg. zu blut | herz. auf dem weg. zurück | nichts. kommt an | ohne. wieder. fortzumüssen | in den adern. stocken noch. die vielen kleinen kriege | an den fersen. ziehen noch. die vielen fluchten | auf den versen. liegen wieder | kaum hörbar | die gedanklichen. ablagerungen | die den raum der worte. nicht fanden. oder. den sinn der suche. sahen in der. uferlosigkeit
ja. damals. waren sie noch. ganz nah bei ihm | aber. er hatte für sie. keine namen | wo. also war. der platz. jener enge | zwischen hals und hand | jener schalter. abzustellen. den schmerz | bei den vasen. und den schalen. die das übrige. von sich stießen | nach ablauf. der duldung. allen staubs. und aller versprechungen
ja. seitdem. läuft er. ganz leise | aber. nicht im kreis | wider. die wiederkehr | für alles. was fehlt | für jedes. mal. das etwas anderes. auflöste im gleichen | und nicht. zurückbrachte. den flehenden. die fehlenden
ja. draußen. stand dieser baum | in seiner langsamen aufruhr | aber. jedes blatt. hielt einen fetzen luft | hielt das licht. für eine frühere verletzung | denn. darunter. die erde | nass. und voller. fortsetzungen | fraß. was fiel | ohne. es zu beenden | ohne. es zu beerben
ja. man könnte. fast glauben | alles. habe seinen lauf | aber. der lauf. habe niemanden | und wenn er. auch läuft und läuft | steht doch. in seiner mitte. etwas. das nicht mitgeht | keine ruhe. weil. es zu wach ist | kein halt. weil. es nichts hält | eben. sehr schlicht | nur. die stelle | an der. das vorher aufhörte | nachher. zu werden | eben dort | wo. für weniger. als einen augenblick | die zeit. fällt | aus dem gehäuse. ihrer verwendung | weil. niemand sie brauchte | und die hand. nichts halten musste | und der mund. nichts erwiderte | und das auge. keinen menschen. bei sich hielt
ja. selbst der schmerz. verlor | für einen schlag. seine zuständigkeit | so dass man | nein | auch. dieses MAN | nicht. nur diese. ungeheure. un. benötigte. gegenwart | bis der körper. sich erinnert | dass er. einer war | knochen. gewicht. hunger | eine narbe. zieht | wetter auf | und alles. was gewesen | legt wieder. seine hand | auf alles. was noch | nicht | so wird. man | vor dem. ewigen | bewahrt | durch. verschleiß | durch das. lächerliche | weiter. schlagen | eines herzens | das von. erlösung | nichts | weiß