wo sind die ufer

wo ist das ufer

verlorenes
folgend
einem
der es riefe

hörend
verschwiegenes

gehörend
dem schattigen sehen

dem schatten
von der sonne verbrannt

die sicht nehmend
einem
der es ahnte

was da ruhte
unter der landschaft
die durch sein fleisch

gewandert war


auf bahnhöfen
unter den vielen
fühlte er sich sicherer

bei ihm
blieb
was er
ließ

hier

in den erzählungen
der anderen

schweigend


lebend
weiter
ferner

im abrieb
einer er-
innerung

wenn
ein flüchtiger blick
ihn streifte

da
wo er stand

als sei
er
das boot

vom ufer
erwartet


auf
zur arbeit

der auf-
erstehung

nach-
dem man
nutzlos
verging

auf
zum zug
der jahres-
zeiten

die kriege
fern

fort
die brücken

von denen
die helden
stürzten

in den mythos


wo sind die ufer
an denen die seelen
ausgewildert wurden

wo das schicksal
auf- und
ab-
geht

zu-
weisend

den grenzen
die riegel

den stimmen
die siegel

nicht
störend

die orte

dort
wo sie sind


schmaler
werden die
grate

je länger
er
läuft

bis an
den tag

wo
das wandern
verladen wird


das leben
hat sich
verspätet

darum
schlafe keiner
allein

oder
glaube
den seltsamen
blicken
des meeres

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