statt der liebe anstau der nähe kopf im geäst ranke der ausflucht
haftwurzeln im glas der geschlossenen fenster
krause leere zwischen den wünschen
es setzte sich jemand dazu legte die hand in den spalt zwischen laub und erde
das warten der bänke im park gestiftet von den verträumten zugleich darauf bedacht den himmel abzuhalten dass er ihrer vorläufigen haut nicht zu sehr auf die pelle rücke
und unterm kopfkissen der brunnenschacht mit kleingeld zugeschüttet
bevor das licht die blicke aufreißt als ob pfingstrosen explodierten
was wäre schon. eine passende stimme | klein. vielleicht. wie der mensch | am fuße eines gebirges || der vortrag. des blickes | der nachtrag. eines verzögerten gedächtnisses. einer zaghaften kunde || etwas wurde gesehen. weil man noch einmal hinsah | und wieder. und wieder || anfangs. wusste man nichts | man sah. und hatte das starren der mauern | das auge. war pappe. unter dem regen. aus staub und bildern | einer sagte: flugzeug. ein anderer: unfall. man fragte sich still. warum der himmel blau blieb. während unter den bildern. die zeit weiterzählte | doch. was weiß eine zahl. vom puls. des stockenden blutes | man weiß ja. was danach kam. weil man zurückblieb. in verdauerter retrospektive | sie aber. dort. wissen noch nicht | sie stehen an fenstern. sie telefonieren. sie hören nachrichten. sie stellen kaffeebecher ab | einer. wartet auf den aufzug. einer sagt: bis später || bis später || die sprache ist voller kleiner versprechen. für die sie keine haftung übernimmt. voller kleiner versprecher. an denen niemand schuld trägt || man kehrt zurück. in diese wenigen minuten. als ließe sich zwischen zwei bildern. eine andere welt finden | davor steht dieses: später. dahinter ruht jenes: davor || man schiebt den balken zurück. noch einmal | himmel. stimme. unfall | noch einmal | hin und her. pendelt ein finger. auf dem steg der zeit | auf und ab. zwischen geschehen. und geschichte | erzählen ist nimmer | man schweigt. aus erfahrung | der text liegt. im verbrannten papier | im vorsprung eines betrachters. der weiß. was kommt. ohne es sagen zu können | er hat die gabe. der wiedergabe. im weißraum. der stille || die anderen aber. sprechen noch | zur leitstelle. zur mutter. zum mann. zur frau. zu einer stimme. die den namen nicht kennt | zu uns || jedoch. man sagt nichts. während man hört | man weiß keine antwort. weil keine frage gestellt wurde | die stimmen. sind menschen. die man nicht kannte | die menschen aber. verbessern sich in den zahlen. gegenüber dem staub | man spricht ihre namen. man ruft sie nach vorne. ins blendende licht. ihrer unsichtbarkeit || die luft ist knapp. doch immer ist platz | ein winziger rest. für die namen | die wie wir waren. zuerst | und dann nur noch: sie || und ich | ? | ich misstraue den zahlen. sie können nicht davon sprechen. wer wen vermisst | ich schweige. ich habe damit erfahrung | meine augen nicht | sieh | noch einmal | ich ziehe die zeit zurück. mit einem finger | davor. und noch davor || der himmel ist wieder heil | ich weiß. wie lange noch | play | ich sehe es wieder. nicht. weil ich es sehen will | weil ich wissen will. ob es diesmal. in mir bleibt | ob ein bild. das oft genug gesehen wurde. endlich aufhört. zurückzukehren | denn sehen ist. die wachere form. des traums | bis das auge müde wird. oder der bildschirm schwarz || ich schweige | meine augen. haben damit. keine erfahrung
ja. auch. die körper. sind geschichte[t] / der AB.stand. vergrößert | zwischen den bildern. übernommen. überhoben. tanz und kreuzBRUCH | auf. schnitt | zeit.scheiben | fraß. des verschobenen
ja. unter der haut. dieselbe alte verkehrslage | es zog etwas. ein. das sich auszog. um sich mit einer stelle zu bekleiden. einer starre. nach dem abzug. der reste | blut. auf dem weg. zu blut | herz. auf dem weg. zurück | nichts. kommt an | ohne. wieder. fortzumüssen | in den adern. stocken noch. die vielen kleinen kriege | an den fersen. ziehen noch. die vielen fluchten | auf den versen. liegen wieder | kaum hörbar | die gedanklichen. ablagerungen | die den raum der worte. nicht fanden. oder. den sinn der suche. sahen in der. uferlosigkeit
ja. damals. waren sie noch. ganz nah bei ihm | aber. er hatte für sie. keine namen | wo. also war. der platz. jener enge | zwischen hals und hand | jener schalter. abzustellen. den schmerz | bei den vasen. und den schalen. die das übrige. von sich stießen | nach ablauf. der duldung. allen staubs. und aller versprechungen
ja. seitdem. läuft er. ganz leise | aber. nicht im kreis | wider. die wiederkehr | für alles. was fehlt | für jedes. mal. das etwas anderes. auflöste im gleichen | und nicht. zurückbrachte. den flehenden. die fehlenden
ja. draußen. stand dieser baum | in seiner langsamen aufruhr | aber. jedes blatt. hielt einen fetzen luft | hielt das licht. für eine frühere verletzung | denn. darunter. die erde | nass. und voller. fortsetzungen | fraß. was fiel | ohne. es zu beenden | ohne. es zu beerben
ja. man könnte. fast glauben | alles. habe seinen lauf | aber. der lauf. habe niemanden | und wenn er. auch läuft und läuft | steht doch. in seiner mitte. etwas. das nicht mitgeht | keine ruhe. weil. es zu wach ist | kein halt. weil. es nichts hält | eben. sehr schlicht | nur. die stelle | an der. das vorher aufhörte | nachher. zu werden | eben dort | wo. für weniger. als einen augenblick | die zeit. fällt | aus dem gehäuse. ihrer verwendung | weil. niemand sie brauchte | und die hand. nichts halten musste | und der mund. nichts erwiderte | und das auge. keinen menschen. bei sich hielt
ja. selbst der schmerz. verlor | für einen schlag. seine zuständigkeit | so dass man | nein | auch. dieses MAN | nicht. nur diese. ungeheure. un. benötigte. gegenwart | bis der körper. sich erinnert | dass er. einer war | knochen. gewicht. hunger | eine narbe. zieht | wetter auf | und alles. was gewesen | legt wieder. seine hand | auf alles. was noch | nicht | so wird. man | vor dem. ewigen | bewahrt | durch. verschleiß | durch das. lächerliche | weiter. schlagen | eines herzens | das von. erlösung | nichts | weiß