
dass niemand sie finde
irrte sie zwischen den Buchen
von Lichtung zu Lichtung
und ließ hinter sich
nichts als die Wege derer
die ihr zu folgen versuchten
die Wanderer der heutigen Zeit
verdanken ihr
Landschaften ohne Ankunft
Lyrik|Essays|Kritik

dass niemand sie finde
irrte sie zwischen den Buchen
von Lichtung zu Lichtung
und ließ hinter sich
nichts als die Wege derer
die ihr zu folgen versuchten
die Wanderer der heutigen Zeit
verdanken ihr
Landschaften ohne Ankunft

siehst du nicht auch: das Laub verdorrte
Ruf des Erbarmens. des Schweigenden…
wie klingt sein Gedächtnis. in den Falten der Ewigkeit
wärst du nicht auch sein Gefährte, der mit ihm verharrte
in seinem Schatten, dem tiefer sich beugenden,
weil ihn der Dienst am Lichte so freut?
bald nun die Eiszapfen. glühend über den Schächten
an jedem Ort der Trauer, wo er nach Leben begehrte
Fugen dazwischen. sinkend in Worten und Tönen:
träumt er davon, was sie ihm Kostbares brächten,
wenn er sie reicher und zärtlicher nährte,
summend sein fernes, einsames Sehnen:
komme. lautlos. windstill. ein Regen wie Firnis auf deiner Haut.
sehen wir, blind, um zu erkennen, wenn unser Auge ergraut.

lasse dich | fallen | unsichtbar || bleibe zurück | dein Teil | die Werke | wortlos entrichtete || entgangen | dem Finsteren | und dein Gehör | in der Mitte | der Stille || sieh nicht zu lange | auf das Erschaffene | das nur sein durfte | weil es vergehen muss || die einsame Hand | Müh‘ und Erschöpfung | weil du dich hingabst | dem Vergangenen | damit es nicht vergeblich war || so also sprachst du | dass es seinen Namen trage | unverzagt | in tief ruhender Furcht