am anfang. zwiebel. ihr tränenrührendes gold. am boden des suppentopfes | dann: wasser. regen des herbstes. und was die erde hergibt. an wurzeln. und kräutern. und stillen vorräten | dann das salz der meere. den pfeffer der fremde. das nötige bisschen schärfe aus ferneren sommern | während das huhn. langsam. von sich gibt. was es gewesen ist | nichts geht verloren. nur über. in etwas. das keinen namen braucht. nur eine zunge. die schmeckt. und eine kehle. die schweigt | man lässt sie ziehen. wie unnütze sorgen. und stunden später. wenn draußen der wind pfeift. haben unter dem deckel. die dinge zueinander gefunden | und einer. der kränkelt. nimmt einen löffel. von dieser welt | und gibt ihn noch lange nicht ab
parkbänke. fensterbänke. leer. lagernd vor fernen ufern. noch nicht am ende. der tag. am boden. angebrochene bücher. blaues gras. hochgeschossen. wie aus dem brunnen. der ball. noch einmal luft zu holen. und zurückzufallen zur erde. zu ihren kindern. zu den unverletzlichen träumen. aber noch nicht. jetzt. erst noch. dieses. und vieles. aber dann. im nächsten jahr. gewiss. zu ende lesen. zurück im haus. zu suchen. vergessenes. zwischen den kissen. dem holz der regale. vom sommer abgeschrieben. aber dann. unter dem ruhenden himmel. kälter. und klarer. enger. und fester. ein weiterer ring. um den namen. um den trockenen widerhall. eines erdenklichen. dann.
vor zehn tagen. oder vor hunderten. seither ein rauschen. vorbei. im gedächtnis. haft der gleichnisse. jetzt aber. nicht zu versäumen. den augenblick. der lautlosigkeit. zwischen dem sprechen. unentwegt. verzweifelt. verzweigt. hinaus. ein schauen. wurde zu einem gedicht. dahingesagt. klanglos. in augen. abgelegten. grau. das meer. unter dem himmel. unfrei. die anachronistin. bedrückt. und bedeckt. die zeitgebeugte. dankbar dem körper. der sie trug. der sie ertrug. unter all der befristung und sparsamkeit. geltend für alles geträumte. in bitterer stunde. wagnis der schritte. vom fremden fuß getan. oder noch warten. zehn minuten. als letzte duldung. weil die lider gerade sehr schwer. und gedämpft die erwartungen.
ich versuchte mir vorzustellen, dass antworten kämen, wie auf besuch, in den schlimmsten stunden und ohne vorherige frage.
ich würde vielleicht hinausgehen, ohne besonderen grund, einfach nur, um mich umzusehen, aber nicht vor dem herbst, sondern erst, wenn die straßen sich leerten.
alle pläne müssten jedoch vage bleiben, damit es auch immer anders kommen könnte. und zugleich rechnete ich mit längeren aufenthalten in den zurückgelassenen fragen.
da sähe mich vielleicht ein anderes auge. genau dort, wo ich dann stünde und das warten wohnen nannte. weil es fast so schiene, als ließe sich die zeit zum verweilen überreden.
aber dann sprachen wieder, unablässig, die unerhörten worte zum herz. und was sich noch bezweifeln ließ, wurde davon nicht verschont: dass nicht die zeit innegehalten hatte, sondern die seele.
ja. der sterbende, der noch zu sehr am leben haftete. mit der ausgestreckten hand, die durch einen traum gegriffen hatte, um den schweren augenblick zurückzuziehen. wie ankertaue der längst verschwundenen schiffe.
was aber stattdessen geschah, war ein erinnern. und also ein sagen des anderen. unwirtlich nur dann. würde es wirklich.