zeit.male

[aus dem notizbuch]

beginn eines neuen langgedichts

ja. auch. die körper. sind geschichte[t] / der AB.stand. vergrößert | zwischen den bildern. übernommen. überhoben. tanz und kreuzBRUCH | auf. schnitt | zeit.scheiben | fraß. des verschobenen

ja. unter der haut. dieselbe alte verkehrslage | es zog etwas. ein. das sich auszog. um sich mit einer stelle zu bekleiden. einer starre. nach dem abzug. der reste | blut. auf dem weg. zu blut | herz. auf dem weg. zurück | nichts. kommt an | ohne. wieder. fortzumüssen | in den adern. stocken noch. die vielen kleinen kriege | an den fersen. ziehen noch. die vielen fluchten | auf den versen. liegen wieder | kaum hörbar | die gedanklichen. ablagerungen | die den raum der worte. nicht fanden. oder. den sinn der suche. sahen in der. uferlosigkeit

ja. damals. waren sie noch. ganz nah bei ihm | aber. er hatte für sie. keine namen | wo. also war. der platz. jener enge | zwischen hals und hand | jener schalter. abzustellen. den schmerz | bei den vasen. und den schalen. die das übrige. von sich stießen | nach ablauf. der duldung. allen staubs. und aller versprechungen 

ja. seitdem. läuft er. ganz leise | aber. nicht im kreis | wider. die wiederkehr | für alles. was fehlt | für jedes. mal. das etwas anderes. auflöste im gleichen | und nicht. zurückbrachte. den flehenden. die fehlenden 

ja. draußen. stand dieser baum | in seiner langsamen aufruhr | aber. jedes blatt. hielt einen fetzen luft | hielt das licht. für eine frühere verletzung | denn. darunter. die erde | nass. und voller. fortsetzungen | fraß. was fiel | ohne. es zu beenden | ohne. es zu beerben 

ja. man könnte. fast glauben | alles. habe seinen lauf | aber. der lauf. habe niemanden | und wenn er. auch läuft und läuft | steht doch. in seiner mitte. etwas. das nicht mitgeht | keine ruhe. weil. es zu wach ist | kein halt. weil. es nichts hält | eben. sehr schlicht | nur. die stelle | an der. das vorher aufhörte | nachher. zu werden | eben dort | wo. für weniger. als einen augenblick | die zeit. fällt | aus dem gehäuse. ihrer verwendung | weil. niemand sie brauchte | und die hand. nichts halten musste | und der mund. nichts erwiderte | und das auge. keinen menschen. bei sich hielt 

ja. selbst der schmerz. verlor | für einen schlag. seine zuständigkeit | so dass man | nein | auch. dieses MAN | nicht. nur diese. ungeheure. un. benötigte. gegenwart | bis der körper. sich erinnert | dass er. einer war | knochen. gewicht. hunger | eine narbe. zieht | wetter auf | und alles. was gewesen | legt wieder. seine hand | auf alles. was noch | nicht | so wird. man | vor dem. ewigen | bewahrt | durch. verschleiß | durch das. lächerliche | weiter. schlagen | eines herzens | das von. erlösung | nichts | weiß

seen.platte

ach ja

und wieder die erde
zur einsamen stunde
die wunden der ernte ausstellend
offenes feld
strohvoll
verschluckte zeit

gesicht des käuzchens
vom letzten traum
versehen

angelwurf
eines entwöhnten blicks
dass nicht zu nah komme
das einmal entfernte

3fach vergrößerter mond
in einer pfütze
die kaum ein kindliches hüpfen
zu fassen vermag

in kalter platte
das bild verwahrt
zum schutz vor den sprüngen
von ufer zu ufer

bereiche dazwischen

in der zone des
aus
bleibens
der eingegangenen hoffnung

noch

hatte
einen zagen glauben
eine kurze stille
lang

hatte
ein zähes erinnern
zu beiden seiten
der insel

hatte
ein jähes erwachen
im sturzflug
der uferschwalben

hatte
die klarheit
der unzeit

von den wundern
erschöpft

und
das lächeln
der steine
am abhang

jetzt
werfe ich
keinen schatten mehr

über
den rand
der verwitterten aussicht

jetzt
starre ich
die gassen leer

wo
ich mir einmal
entgegenkam

jetzt
bin ich

noch