einzug. des meeres

halb
wach
heit

vor der
pausenklingel

der dienstglocke 
unter
der dunstglocke 

nicht uferlos
sei
das wasser

mond 
haut 

in der
alles papier
und
alles warten

verschwand 

mündlich
wird eine hoffnung
über-
liefert 

schriftlich 
ein name 

stündlich 
wird ein zu-
fall 
durchgesagt

täglich
ein abschied 

in booten 
treibend 
die boten 

wieder jung
im gesicht 
wie die
toten 

mütterchen 
sarg

öffnend 
die knoten 

in der
nabel 
schnur 

hängend
am bauch 
der wolke 

der uhr 

um deret 
willen 

die sehnsucht
in ihrer
dehnsucht 

sich hat wachsen lassen 
die hände 
die stillen 

der durstigen 
säuglinge 

die pfoten 
der tretenden
kätzchen 

2 Kommentare zu „einzug. des meeres

  1. Uferlos,
    das kollektive Unbewusste,
    der Mond,
    die Sterne,
    das Augenlicht,
    spiegelt
    alles
    das Nichts
    vor dem Anfang,
    von dem
    zwar gedacht,
    der Schrift,
    der Symbolik,
    auf Papier
    sich verweigert,
    einer Hoffnung
    ein etwas,
    die Null
    zu begreifen,
    der letzte Abschied
    setzt dem Zufall
    kein Zeichen,
    verdorrter Nabelschnur,
    endloser Sturmwind,
    Gedankenmühle,
    die der Sturmflut
    nicht standhält,
    die Nachfahren
    werden den Unmut
    der Suche,
    der nicht fassbaren
    Wahrheit,
    begreifen.

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