kopf
nuss
knacker

es sind
ja
immer
die toten
die uns wecken
schlinge
der ulmenzweige
zu umarmen
die frostige luft
am rande
einer verlassenen landschaft
die sich nicht zu beklagen scheint
im gedanken
einst
reich
gewesen zu sein
feld
der ge-
schichte
archiv
alter mären
wo sich die mähren
in die schatten der helden stürzten
in die wange
der eule
vor dem krampf
eines über-
falls
der ver-
gebenen
hoffnung
hinter-
her
kopf-
über
tau-
t
Herzlichen Dank für dieses berührende Gedicht. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass das Ufer nicht erst am Meer beginnt, sondern am Rand der Seele – dort, wo Sichtbares Erinnerung und Schweigen Sprache wird. Vielleicht ist gerade das fragile Wort stark genug, die Hand zur Feder zu führen, damit Lyrik sich selbst erkennt. Ihre Verse erinnern daran, dass wir nicht nur Wege zu den Ufern suchen, sondern auch zu uns selbst. Zwischen Wort und Schweigen, Aufbruch und Heimkehr entsteht jene stille Resonanz, in der Dichtung ihre tiefste Wahrheit ahnen lässt.
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Ganz herzlichen Dank für Ihre wunderbaren Worte!
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Ich habe nicht mit einer Antwort auf meine Worte gerechnet. Vielen Dank.
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