
es ist das gewohnte. das jeden ort ins nirgendwo schickt. ihre landkarte ist ein raster aus zahllosen nadelstichen. weiße, fleckenlose haut. dotted. unbeschrieben. und wartend auf das unbeschreibliche. auf ein vergehen. vor dem gehen. auf eine enthüllung. eine entlüftung. der leichensäcke. es geht darum: erinnerung zu schaffen. rituale. wie: den täglichen gang an einer parkbank vorbei. oder entlang einer ladenzeile. um mehr zu sehen als sich selbst. wenn einer gegangen ist. nicht mit frost zu betäuben den schmerz der zweige nach dem fall des letzten laubes. es geht darum: dass die zeit sich quält durch das fleischliche gewebe, das im atem immer wieder seine risse schließt, wenn ihr zahn seine fäden durchbiss. mag sein, dass ein wunsch existierte: ins wasser zu gehen. und nicht damit rechnen zu können, dass eine heilige schildkröte den gehenden ans andere ufer bringt. dass vielmehr die spiegelung des mondes in die lichtlosen, lustlosen tiefen lockt. das mag alles sein. wenn nur am nächsten morgen ein mund aufsteigt aus der gischt. und nicht mehr aufhören kann zu erzählen.