gegen die ufer. angeschwemmt

[diese eine nacht]

diese eine nacht. nach der die furcht überwunden sein wird. am rande stehend. eines wassers. das keinen durst mehr stillen muss.

der wind hat zärtliche hände. und holt seine luft. aus dem schweigen. der schlafenden welt.

ein tieferes glück. steht bei der einsamkeit. überall ist nun landschaft. und an jeder stelle ist sie nun ufer. für den anbruch des tages. der nicht enden wird. der himmel reißt auf. und die täler öffnen sich. der blick hinab. hat jetzt das wissen um die flügel. von denen abfiel. die steinerne haut.

eine rede geht. vom fallen. von den fallen. die sich füllen. mit den entleerten. doch die leere selbst. wird nun zur fülle. und lässt das volle. das runde. steigen in die entlassung. der völligen gelassenheit.

der wind hat zärtliche hände. am rande eines wassers. winkendes dünengras. diese eine nacht. hindurch.

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