
vor zehn tagen. oder hunderten. seither… jetzt aber versäume nicht. den augenblick. der lautlosigkeit. zwischen dem sprechen. unentwegt. verzweifelt. verzweigt. das schauen hinaus. ist zu einem gedicht geworden. ein klanglos dahingesagtes. die augen wollen sich nicht ablegen lassen. grad so wie die seele. über dem flimmern eines dunklen wassers. unter ihr. weil sie anachronistisch sein muss. keiner zeit gebeugt. sicher ist sie dem körper dankbarer. der sie trug. als dieser ihr, der sie so lange schon hat ertragen müssen. und doch galt für sie ein verbot der sparsamkeit im umgang mit der zeit. so wie es gilt für alles geträumte. bis zur bitteren stunde. wenn ihr das geträumt-sein nicht mehr reicht. sehr kurz vor ihrem schmerzhaften ende. jetzt aber käme es auf einen schritt an. der sich selbst nicht wagt. und also getan sein müsste vom fremden fuß. zehn minuten warten. diese eine duldung noch. weil die lider gerade sehr schwer. und gedämpft die erwartungen.
Der Schritt, der sich selbst nicht wagt. Ein tolles Bild. Sie haben an sich einen interessanten Schreibstil👍🏻. LG Lisa
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