die vielen briefe. die. eines tages

[letzte sendung | 2024]

gleich den menschen. die aufbrachen. schwach. vor der welt. aufgehobene. zwei schritte vor dem abgrund. elend. im leib des todes. aus liebe zu werden. wegbereitete. in der sage vom frohen tag. wenn alles. was bald da sein sollte. nah ist.

[hängen geblieben. zwischen den jahren]

das land der hoffnung. fast. wie erdrückt. fest. vom reglos atmenden nebel. was sich nicht alles erfahren ließe. schübe der obere chor das schweigen beiseite. spiegelte der himmel ein jegliches. das wir uns vorstellen konnten. an wunderbarem. vergessen nur. im tiefen schlaf. wir steigen nun bald hinab. in die schattigen kammern. wo das herz des lichtes zur ruhe kam. und sich auflöste die sehnsucht. in der nähe der neuen zeichen. in der ferne alter stimmen. die uns zuriefen. aus den schlaffen zweigen. über dem fließenden wasser. der ohne erbarmen sprudelnden quelle. zweige. von denen unsere namen fielen. zahllose als laub. wenige als früchte. hier am matten punkt der zeit. wo das leben eine ahnung gewinnt. vom baldigen ende.

[wildes heer. kopf über | dorn. röschen. der nabel. die frist | land unter. nebel und frost]

aber die hohen hecken. wenn der wind. hindurch. der mond verdreht. zur leeren feuerschale. verfangen in ihren spiegelungen. schwarzerlen- und weidengezweig. und. aus einer silbrigen hand. wuchsen die seidenblumen. und. die augen gingen wie rosen auf. und. sanft strich ein graues wasser. über. und über. die steinernen wangen. im todesschlaf. und durch ihr träumen. zog sich ein faden. und zog die helden zu sich. jedes jahr. einen. furchtlos. furchen zu ziehen. über die gräberfelder.

[es geht jeden moment weiter]

wohin abgebogen. ohne abschiedsgruß. furcht vor den bedeutenderen gegenden. widerschein. der helleren gesichter. immer. das zu schnell vorübergezogene. immer das kreuz. der wege. und die verlegenheit. kein ziel zu haben. sich locken zu lassen. vom unbekannten. von der beziehungslosigkeit. der verschiedenen räume. die den rand der welt säumen. und überzuschwappen drohen. wenn einer zu hastig. zu tief hineintritt. ohne gegenwehr. und dennoch das innere singen der fremdheit sich enthebt. um das bleibende behaupten und das kommende erwarten zu können. in der schlichtheit des ufers. und im zu-fall einer gelegenheit. weil die zeit sich nicht stört. an einer kurzen unterbrechung.

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