aber. mein Wandern. mein Warten

Beginn eines neuen Text-Zyklus

ich bin fort. ich bin steckengeblieben. unterwegs. hängengeblieben in mir. die Augenblicke. die mich nicht verlassen wollen. als ich noch hier war. also: dort. wo ich wieder hin will. das ist lange vorbei. doch ich bin es noch lange nicht. ich bin der Gleiche. unter allem Veränderten. an den fremden Ufern. doch die Fragen lassen sich nicht auswaschen. und die Augen haben wechselnde Farben. aber ich muss das Fürchten nicht mehr lernen. darum gibt es keinen Grund auszuziehen. ich habe mich gut eingerichtet in den Wünschen. die sich nicht erfüllen werden. lieben und furchtlos sein. lieben und ein Pfund verlorene Seele zurückbekommen. von einem, der auszog, um sie zu finden. der mich so anschaut, als hätte er immer nach mir gesucht.

zum Text-Zyklus (Stand: 22.10.2023)

Ein Kommentar zu „aber. mein Wandern. mein Warten

  1. die kleine prosa gefällt mir und es fühlt sich vertraut an. diese entwicklungsphasen sind ereignisreich und alles geht schnell und langsam zugleich. den mut zu haben, sich selbst in die augen zu sehen, das ist ein anfang. bin gespannt auf diese reihe.

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