[was ich zu mir ziehe. was ich mir zuziehe. was ich zuziehe. | schließe die kisten mit den verwahrLosen. öffne den schickSaal. durch den ich ans ende gelange | wakas von liebe und trauer | neue Strophen]

mein haus steht dort
wo die wege veröden
wo die amseln und tauben schweigen
du findest sein licht im warten auf eine antwort
wenn deine sprache verlorengegangen sein wird
ich denke. und denke
an all die namen und orte. die ich vergessen habe
nicht stören mich mehr die kälte des abends und die einsamkeit
am ende eines jeden tages stelle ich
frische blumen in die vase
jetzt steht der wald in den kalkweißen wänden
jetzt steht für immer offen die tür
der tag wurde ins ferne verbracht
in meinem schauen wohnt
abend. allezeit
vor mir die lange nacht
die erde unter meinen füßen
hat sich gefügt der müdigkeit des himmels
in den moment des versinkens fließt ab
alles gewesene
wie vergessen
eine noch brennende lampe im fenster
als legte ein ferner geliebter den wegschweren kopf
auf meine schulter. und einen guten gedanken
in meinen schlummer