hier keine bleibende Statt

[zwischen den Jahren. planctus. mit geschlossenen Lippen]

im Kleid des trockenen Laubes | an kahlen Ästen vergessen | und Regen | Tag um Tag

bis zur Heimkehr | unterm Neumond | und abends | die Gedanken an den Aufgang der Sonne

nah die Ufer | doch fern die Boote | und in Sehnsucht wiegendes Schilf | nie sterbende Stimme | des Verlassenen

und ärmlich das Haus | in der Einsamkeit | und herrlich die Zimmer | der vergessenen Träume

und rauher Wind | die Steine glättend | dass sie zarte Wangen bekommen

doch von welcher Verlorenheit | die Wege verweht | als hätten die Gegangenen das Künftige begraben

und weil die Kommenden erwachen müssen | über dem Versunkenen

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