Vale Dulcis Anima

Foto: Walter Möbius

für Miriam Halfmann

was sprachst du mir. von der Überwindung der Welt. vom Platz an der Seite eines, der meinen Namen kennt. der ein Wort von mir festhielte wie meine Seele. wie seine eigene Seele. und sagte: du bist da. und so wollte auch ich dorthin, immer schauend in die Richtung, wo er mich finden könnte, der mich zurückbringt ans Ufer des Sonnenaufgangs, der das erhörte, was ich nicht hatte sagen können, auf der vorletzten Stufe stehend, ahnend die Geschenke der Ewigkeit und stumm geworden von so viel Liebe. doch weil du an mich geglaubt, konnte ich ihr vertrauen und blind durch die Gärten gehen. weil sie noch den Duft hatte des ersten Grases nach Sankt Benedikt. bis ich stünde am Eingang eines Hauses, wo ich dir in die Arme fiele und wo ich, wenn ich mich umschaute, kaum wüsste, für welche Freude ich mich als Erstes bedanken sollte. und einmal über die Schwelle gegangen, müsste ich nicht mehr wissen, was ich tun sollte. und seine Heilung endete nicht in den Kostbarkeiten der Wunden, durch die ich geschickt worden war, um dich in dem zu erkennen, was du gesprochen.

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