Nach Jahren des Schreibens, Zweifelns und Überarbeitens: Echo. ohne Mund ist jetzt im Buchhandel. Ich freue mich sehr.
Kommentar des Verlags zum Buch
Was bleibt von einer Stimme, wenn niemand mehr antwortet? Was geschieht mit Namen, Erinnerungen und Landschaften, wenn Sprache selbst zu verschwinden beginnt?
In seinem ersten Gedichtband entwirft Stefan Plasa eine Poetik des Hörens. Seine Texte bewegen sich zwischen Mythos und Gegenwart, zwischen Oper und Alltagswelt, zwischen persönlicher Erinnerung und kulturellem Gedächtnis. Sie erzählen von Abschied, Fremdheit, Liebe und Verlust – nicht als abgeschlossene Erfahrungen, sondern als Bewegungen der Sprache selbst.
In einer ebenso reduzierten wie präzisen Bildwelt entstehen Gedichte, die das Unsagbare nicht erklären, sondern hörbar machen. Worte geraten ins Stolpern, Namen öffnen verborgene Bedeutungen, Schweigen wird zum Resonanzraum.
Echo. ohne Mund ist ein Debüt von großer formaler Konsequenz – ein Band über das, was bleibt, wenn die Stimme verstummt, und über das Echo, das dennoch weiterklingt.
Stefan Plasa: Echo. ohne Mund. Gedichte. EMPATHIE-Verlag 2026. Preis: € 21,70
In den vergangenen Wochen ist – zunächst ganz leise – ein neues Projekt entstanden: mo.rph | Journal für Lyrik, Poetik und poetische Gegenwart.
Das Journal versteht sich als offenes Forum für zeitgenössische Lyrik und poetisches Denken. Es möchte Gedichte veröffentlichen, neue und etablierte Stimmen miteinander ins Gespräch bringen, Übersetzungen, poetologische Essays, Rezensionen und literarische Fundstücke versammeln und einen Raum schaffen, in dem über Dichtung nicht nur geschrieben, sondern auch nachgedacht und gestritten werden darf.
Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf möglichst vielen Veröffentlichungen, sondern auf sorgfältig ausgewählten Texten, editorischer Qualität und einem respektvollen Umgang mit Autorinnen und Autoren, Verlagen sowie der Buchkultur. Das Journal versteht sich ausdrücklich nicht als Ersatz für das Buch, sondern als Einladung, Gedichte zu entdecken, weiterzulesen und den Weg zu den Verlagen und unabhängigen Buchhandlungen zu finden.
Die ersten Beiträge sind inzwischen online. In den kommenden Wochen soll das Journal Schritt für Schritt wachsen.
Ich freue mich sehr, wenn ihr mo.rph abonniert, die Beiträge lest, weiterempfehlt und das Projekt begleitet.
Ebenso herzlich lade ich Lyrikerinnen und Lyriker, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie literarisch Schreibende ein, Texte einzusenden. Willkommen sind insbesondere unveröffentlichte Gedichte, poetologische Essays, Übersetzungen sowie andere Beiträge, die das Gespräch über Dichtung bereichern.