einmal. juni. sommer. lang

ist was
ein wort
fast

sommer
verdünnt

stimmlein
falb

schnabel wie:
stachel
aus gummi

gib
dem sarg
einen stoß
dass er
zum schlitten wird

dass er sich abreibt
die schuldwickel
um seele und gedanken

die dann
dank ihrer
flieh-
kraft
hängen
am abhang

bei traum-
fetzen
und
raspel-
knochen

bis
nur noch
der name rollt

nacktschnecke
des müden züngleins

dem wasser zu
in dem sich einmal

als es früh
und still
den langen juni-
tag

der himmel spiegelte
in einem anderen gesicht

heute | endlich_gelöst | langes gewächs

doch
wissen sie
niemals

zeit 
wohnhaft
im wunsch

mögen
sie auch
verschieden 
sein

liebe 
hinreichend 
getestet 

folgsam
geregelte 
wanderung 

schonung 
falls wild-
verbiss 

wohnung 
als riss
im verharzten
träumen 

dank 
dem zeichen

unter
verriegeltem
auge 

blieb:
nur die 
furcht
der sterne 

vor:
gegen-
seitiger 
anziehungs-
kraft 

7 nocturnal poems & 1 love song

[interim notice | Πένθος]

for Miriam Halfmann & Allan Acosta Greño

in narrow places. among the angels. they find room everywhere. waiting for you to move on. and ascend. once again to higher planes. far away from the lost shores. where the remains of the wall are no longer visible under the grass. remembrance. weary clouds. that will no longer discharge. the footsteps of the escaped. through the sleep of the earth. wasteland. devoid of desire. sacred crystalline toneless infinite field of lilies. the moderation of transience. not to squander eternity. the slender dream. the dew of memory. the deaf tongue of the pilgrim. the blind gardener’s glued eyes. because he is prohibited from speaking about what he has nourished. for a life too long.

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