Himmelfahrt

so ging er fort | so hätte er wiederkehren sollen || die nahen Gedanken des Fernen | die nahende Nacht || ein Unvergängliches | jetzt | ein Dort | immer || und seiner Erzählung Stille | über der Geschichte | der unentrinnbaren || seines Lebens Beginn | im Unzeitlichen | und das Krause seiner letzten Rede | in den Ohren derer | denen das Abgeschlossene das Sinnvollste ist | und das Sinnliche ein Verhängnis 

so ging er fort | dass in ihnen etwas entstünde | und sich kehre zum Aufgang eines anderen Lichtes | zur Hebung anderer Schätze | und dass die Hände nicht mehr erhoben sind | das Höchste zu berühren | sondern einzuladen den Verstoßenen | der sich doch Bleibe erhoffte | in den zagen Herzen 

so ging er fort | um des ortlosen Wirkens des Heiligen willen | und unter den Trümmern der äußeren Tempel | die bleibende Statt dort drinnen aufzurichten | wo der Blick ins Ferne geht | wo die Angst ist die Nachbarin | einer unerklärlichen Zuversicht

Hinterlasse einen Kommentar