
auf der vorletzten
Stunde | Staub
weiß nicht
woher ich komme
weiß nicht
von welcher Fremde man spricht
Wasser des Sees
schimmert die Haut
Pollengewölk sind die Schritte
unter dem Aufprall der Regentropfen
man hat sich geschmückt
für die Heimkehr eines Anderen
schlief die Nacht auf der Treppe
als mir ein Gras wuchs am Abhang des Traumes
jedes Wort
ist ein Stein
der sich die Kehle
hinunterschiebt
aber von mir ging die Rede nicht
doch hatte ich etwas ins Glas der Fenster gehaucht
die Sätze wurden zu Knoten in Taschentüchern
dass ich mich noch erinnern würde
woran ich geglaubt
als ich fortgehen musste
bin noch allein
das letzte Viertel
bin ein Halm in der Asche
Finger der sich verbinden will
mit dem zergehenden Faden des Himmels
nicht sehr viel Zeit
ist um den verwitterten Rand meines Mundes
neben dem Schlaf liegt das Fernste und Älteste
und hat noch den Anschein des gestrigen Abends
als ich die Jugend verließ
ach
wenn ich wüsste
wo
mein Herz jetzt schlägt
ging
ich die letzte Stunde
hinaus
und sammelte Akelei
herzberührend, lieber Stefan❣️
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Danke, liebe Petra! Was Schöneres kann ich mir nicht wünschen. 🙂
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