
Hauch | der durchdringt
die Haut
das Glas
das Gestein
[…]
und nur sehr wenig drang nach oben
tauchte auf für kurze Augenblicke
in denen das Vergängliche
dem Ewigen begegnen wollte
und mehr noch
das Ewige suchte
nach dem Vergänglichen
[…]
und wäre es nur der ferne Wunsch der Bleibe
in der einsamen Kammer seiner Zeitlichkeit
auch wenn es nicht bleiben könnte
im Sehnen danach
verschenkt zu sein
ans Unvergängliche
damit in allem Ungesagten
seine Stimme zu finden sei
und die Wege hinaus
in ihrer Beschwerlichkeit
eine Folge von Berührungen wären
als steigende Zahl von Schritten
wie wachsende Haut
um das Nichts
das ihn unsichtbar machte