Mondwiege IV

da ist jetzt niemand mehr
da sind die Echos verhallt
da hört keiner mehr zu
da ist alles verschwunden
unter dem Funkeln des Wassers

da ruft einer noch
der ins Nichts getreten ist

von oben sah es nur aus wie eine Pfütze

[…]

…hier sind alle zu Kopffüßlern geworden
und haben sich den Weg verkürzt
vom letzten Gedanken zum ersten Schritt

und obwohl die Zeit hier so viel Platz hätte
bleibt ihm nun keine mehr
denn sie hat den Raum überfüllt mit Vergangenheit

alles was er war
was um ihn herum war
drängt sich
drängt ihn
zusammen wie in einem unendlichen Strohhalm
mit dem Christus sein Seligstes
aus den verlorenen Träumen zieht

zum Gedicht

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