
viel
fällt uns ein
zum Tod
mehr
als zum Leben
wir sehen
hinter dem Ufer
ein Ende der Schritte
das nicht enden will
wir wissen
von einer Seite
die uns dunkel bleibt
von einer Zeit
die sich in uns teilt
die sich uns mitteilt
sobald sie vergangen ist
wir sehen Wasser
ohne Brücken und Stege
und halbe Strecken dorthin
überspült von Träumen
[…]
aber
solange gelebt wird
steht auf dem Spiel
das Leben selbst
und es gibt keinen Plan
für sein Ende
vielleicht also
lieben wir
um zeitig genug
etwas Einziges zu betrauern