Mondwiege IX

Hauch | der durchdringt

die Haut
das Glas
das Gestein

[…]

und nur sehr wenig drang nach oben
tauchte auf für kurze Augenblicke
in denen das Vergängliche
dem Ewigen begegnen wollte

und mehr noch
das Ewige suchte
nach dem Vergänglichen

[…]

und wäre es nur der ferne Wunsch der Bleibe
in der einsamen Kammer seiner Zeitlichkeit
auch wenn es nicht bleiben könnte

im Sehnen danach
verschenkt zu sein
ans Unvergängliche

damit in allem Ungesagten
seine Stimme zu finden sei

und die Wege hinaus
in ihrer Beschwerlichkeit
eine Folge von Berührungen wären

als steigende Zahl von Schritten
wie wachsende Haut
um das Nichts

das ihn unsichtbar machte

zum vollständigen Gedicht

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