ihr habt nun: traurigkeit

übungen: im.bleiben

sitzen. sitzen. sitzen. bis das warten beginnt. bis die erwartung endet. das aufstehen ist kein gedanke mehr. das aufstehen wurde aus der sorge entlassen. weil das sitzen seinen sitz nicht hat im schlechten mut, sondern im guten, in der gutmütigkeit, die in kleineren räumen wohnt, der gemütlichkeit wegen, die alles, was früher landschaft war und fenster und wachstum dahinter, als man noch hinausschaute, um der sehnsucht nahezukommen, mit dem dekor des funktionalen verdeckte. also: sitzen. sitzen. noch ein stündchen. eines sehr sehr langen lebens. weil man alles totschlagen kann. nur nicht die zeit. weil man vieles totschweigen kann. nur nicht die innere stimme. die ja so geduldig ist. und länger bleibt als man selbst. die nicht zuständig ist. und sich dennoch immer einmischt. also: sitzen. vor der wand, die man aufgerichtet hat gegen den blick, der weiter wollte. also: sitzen. und die tage nach farben ordnen. nach tassen und tellern. nach den geräuschen der uhren. nach den schritten, die draußen vorüberziehen. von wo der ruf nicht mehr ankommt, der früher genügte. man sitzt nicht ungern. weil sitzen nicht fortgeht. weil sitzen nicht fragt. weil sitzen nichts verspricht. und manchmal, wenn das licht am nachmittag schräg wird und ein staubkorn für einen augenblick so tut, als sei es ein zeichen, dann hebt sich etwas im innern, nicht zum aufstehen, nein — nur zum erinnern daran, dass man einmal stand, dass man ging, ohne zu wissen, wohin. und dieses nicht-wissen war damals eine art von mut. jetzt aber sitzt man weiter. sitzt, bis selbst das sitzen still wird wie ein zurückgenommener befehl.

sitzen. und sehen. aber vielleicht sind zwei augen eines zu viel. oder zwei sogar. die blindheit wäre ein glück. die welt und die dinge am duft zu erkennen, der durch die seelischen stoffe greift. ohne aufzustehen, setzte eine bewegung ein. die die steilen hänge und die schmalen stege nicht fürchtete. man sähe die wege wieder unter den noch nicht gewagten schritten. man kehrte aus seinem schatten zurück in den fluss der zeit. und nähme gelassen abschied vom sommer. und ließe sinken das schwere licht des späten. das sich nie verspätet. nicht absichtlich jedenfalls. es sei denn, die verspätung zeigte an, dass eine ankunft nicht gewollt war. man wüsste wieder sehr genau, wer sich sehnte nach einem blick. der klarer und tiefer träfe. man stünde nicht mehr ungesehen in der allee der nummerierten bäume. man steht wieder, halb zertrümmert vielleicht von den wettern, auf freiem feld, ungeschützt, aber endlich.

ihr habt nun: traurigkeit

rede doch. weiter. unsere herzen sind still. unsere ohren sind brunnen. die auf regen warten. bereit. den überlauf zu öffnen. zu wässern: die verbrannten ränder der wege. der abgelegten dokumente unserer gesichert erledigten hoffnungen.

rede doch. wieder. einer muss anfangen. das uralte wort der anrufung dem letzten aushauch des himmlischen zu entreißen.

so viele steine. so viele stimmen. an den stränden. die knirschenden zähne der engel. wenn wir wandern: den schmalen grat zwischen land und meer. mit dicken sohlen. hart. wie die rinde unserer dünnen seelen.

uns wurde berichtet: einen würde es geben. der hätte: etwas zu sagen. wir haben uns davon sehr oft erzählt. an entlegenen orten. wo es nichts gab. als erinnerung und erwartung.

wir folgten der spur. seines aufbruchs. und nahmen an. er müsste uns suchen. denn: unsere herzen hatten noch nicht gekannt. die sagenhafte liebe einer tödlich verwundeten zeit. die sich selbst schickt: in die nacht. dass der nächste träumen kann: vom steigenden licht. am anfang des kürzesten tages. den das lange jahr kennt.

wir haben uns davon sehr oft erzählt: der narr. der auf dem unsichtbaren draht. zwischen den steinen gespannt. tanzte und sprang. der die linie zog. zwischen einst und jetzt und dann. wo die leiseren worte. die tieferen echos. von den wellenzungen rollten. wie aus gestürzten kelchen. getrunken vom durstigen sand.

es ist nichts. und das ist schon alles. vom allerschönsten: wenn man eine zeitlang hier gewesen ist. oder woanders. ohne flucht und furcht: vor dem ende solchen glückes.

ihr habt nun: traurigkeit

alles kommt auf die erde an. die scholle. den letzten ort. der dem ersten nicht zu fern sein darf.

hier. breiten sich die stimmen aus. hier. rufen sie sich zu. und hallen wider. in den stummen wohnungen ihrer namen. den alten gemäuern der wartenden. der noch nicht genannten.

denn erst in den echos. entstehen ihre namen. und gehen die zitternden schritte. über den schmalen, wankenden steg. von der ahnung. zur hoffnung.

ein flüstern ist dann im trockenen gras: endlich! sind sie gegangen. die pfade. am steilen abbruch der ufer. endlich! sind sie in der zeit. die endlich ist. und ihnen entgegenkommt. vom immer gleich entfernten horizont.

dort. scheint es immer still zu sein. dort. gibt es sicher viel raum. für ihre fragen. ob dort. das wasser in die spalten fällt. der ewigkeit. oder ob. es steigt. aus den falten. in den felsen. und ob. dort. die wogen enden. die jeden tag an küsten wandern. wie das wallende kleid einer tanzenden mutter. die heißt: das meer. auch wenn es reglos ist. über allem versunkenen. das sich dennoch. dann und wann. in ihren augen spiegelt.

sie werden es. vielleicht. nicht mehr sehen können. aber. sie werden. vielleicht. endlich wissen. was sie sagen sollen. dort. wo ihre wege enden. selbst wenn. niemand. sie noch hört.

ihr habt nun: traurigkeit

herbst. zeit. lose

man hört nicht mehr viel. stumpfes glas. trübe wolken. dahinter. pulsloses rauschen. man schneidet die luft des frühlings in die scheiben der erinnerung. man ist es gewohnt, ohne musik zu sein. man wähnt sich angekommen. an den stätten der langsamkeit.

da. ist uns. das schicksal. sehr rasch. losgeworden. wie ein im schweiß gebadetes kind. befreit vom schlaf. und von den nachtgespenstern.

eng sind die lichtungen des abschieds. schattenriss. der zweige. und särge. verschüttete wege. was will die zeit mit den spurlosen?

wir geben der erde leise nach. wir tragen die namen der fremden. und die anderen farben. jetzt. in der epoche des flüsterns. der im garten flatternden wäsche. während es regnet. den zwölften tag.

die hände haben schwellungen vom heimweh. füße aus stein. im strömenden wasser. das jedes gewebe aus licht und atem zerreißt.

aber. schon jetzt. hat alles ent-täuschen. die klarheit des kommenden winters. und die präzision der spindeln.

man hört jetzt sehr viel. von den verirrten. und den zurückgesandten. die ihre stimmen tauschten. gegen den wind.

ihr habt nun: traurigkeit

ich schob den wald der buchen. vom hohen ufer auf das offene wasser. ich stellte das glas aller fenster, an denen ich stand, schauend wie aus einem käfig – ohne die rahmen – an die kante des letzten abbruchs. die landschaft, die aus den hinteren rippen wuchs, duldete keine türen und zäune mehr. kraniche zogen im flug die linien des schicksals. sie nahmen im märz die last der hoffnung mit sich. und schüttelten im september ein staubiges vergessen aus ihrem gefieder. und in der zwischenzeit riss ich aus den mauern der vergangenen häuser die koffer und warf sie geöffnet in die rastlose brandung. sie sollten zu booten werden. für das schwerste gepäck. das aus meinen nächten stürzen würde. oder zu boten: meiner leichtesten träume. nur meine zunge blieb ein dürrer rest vom gebrochenen ast. der zwischen zwei felsen gefallen war. die lässig aneinander zu lehnen schienen. als seien sie die beiden unbekannten enden zwischen träumen und wachheit. oder hätte ich etwa das licht schon gelöscht? nach dem sich die fuge sehnt. die ziegel und atem zusammenhält. es musste doch schließlich nischen geben. für die urnen. in denen ich die bilder begraben konnte. die bilder. die sich nicht wiederholen. und darum erinnert sein wollen.

ihr habt nun: traurigkeit

es ist das gewohnte. das jeden ort ins nirgendwo schickt. ihre landkarte ist ein raster aus zahllosen nadelstichen. weiße, fleckenlose haut. dotted. unbeschrieben. und wartend auf das unbeschreibliche. auf ein vergehen. vor dem gehen. auf eine enthüllung. eine entlüftung. der leichensäcke. es geht darum: erinnerung zu schaffen. rituale. wie: den täglichen gang an einer parkbank vorbei. oder entlang einer ladenzeile. um mehr zu sehen als sich selbst. wenn einer gegangen ist. nicht mit frost zu betäuben den schmerz der zweige nach dem fall des letzten laubes. es geht darum: dass die zeit sich quält durch das fleischliche gewebe, das im atem immer wieder seine risse schließt, wenn ihr zahn seine fäden durchbiss. mag sein, dass ein wunsch existierte: ins wasser zu gehen. und nicht damit rechnen zu können, dass eine heilige schildkröte den gehenden ans andere ufer bringt. dass vielmehr die spiegelung des mondes in die lichtlosen, lustlosen tiefen lockt. das mag alles sein. wenn nur am nächsten morgen ein mund aufsteigt aus der gischt. und nicht mehr aufhören kann zu erzählen.

ihr habt nun: traurigkeit

die worte wurden zur gestalt. eines vor langer zeit vergessenen traumes. brandmarke eines bildes. statt eines namens. die haut des steins löste sich vom schatten, so wie die des lichtes vom körper. zerriss wie verbranntes papier. und wurde befreit aus der rahmung des zeitlichen. gleich dem laub aus den büschen der gärten, die sich nicht ewig bewohnen lassen. denn sterben, liebster, ist abnabelung. vom atem. von der erinnerung. und von den rufen der mütter. den fliehenden kindern hinterher. wie klang dir die zeit? zu ihrem ende hin. welches spiegelnde bild stand vor deinen augen? dass du den wunsch hegen konntest, darin zu vergehen.

ihr habt nun: traurigkeit

gesänge. vom rand der zeit

[adagio. neigung]

wie soll es dem verlassenen schon gehen? die landschaft hat vergessen, wo er wanderte. sie ist nicht mehr da, wenn er die augen aufschlägt. sie hat die spuren seines schauens abgeschüttelt. sie hat nur platz für eine kurze zeit. nicht für einen langen tod. sie spürt die fremdheit nicht, wenn das alte jahr sein laub hat fallen lassen. sie sucht nicht sein ununterbrochenes. denn sie weiß, wann die dämmerung einsetzt.

testament. eines ungesagten tages

[glitsch.ich | ang.l_d.lethe | _\\_ datend.rausch.en_mono.lilith | nerv.öse: lull.baby | hyp.n0.thek | voice.0.ver_0 | sehnen.sucht.s.klinik | gesicht_der_folivora | mo.rph.emine_der_versch.wunden.en | saalz_der_lid.er.kreiß.ende.n]

nach.rede_kübel.der.remigrierten_dannk.rede_aus.schtoß

sig_falt.ung_fallß.sic_keimn:inter.esse_überl.trag.ung_keinm:himmel_keain:erbd.recht_cy.lance_zerozerozerooneoneonezerozerozerooneoneonezerozerozerooneoneone_trage.trace_cut.exe_in.it.ial:ver.schluss_witwen.körper_arch.iv:blut.mond_vor.gang:re.boot_troi.ja_\\_butter.fahrt_all.in.clou.sieve_nach.schlag_un.ver.z.oll.t_schlag.nach_by.bye

[#cyc.l.ist: quer_zum_con.cept \\ per.cept: wund.b.rand \\ per_chance: wand.0.rund \\ per_dream: whispering.galleries]

felder.les.ung | 0_sol.o_0 | l.0ck_buch

ante.fon | reich uns. im reich: der co.rek.tour. im: kontra-[be]zirk. durch das: spalier der bekloppten. gegen den kreis. von der zeit gezogen. gegen den uhr-sinn. mit dem un-sinn. die kraft-bryhe. fürs meer-tür.ium. für den dehn-zug. den sternen-um-hang. den mond-um-zug. im: ins.l-fall. die zirk.ul.ära. das pick-nick/er/chen.

anti.fon
geh.d.ärmel_der_nieu.rot.ischen
bryh.der_zur.sonne_zur.freifreuheitheut
zur_lichtnicht_emporempore

_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0_0____

ist: keine stimme
file.name: ein name wie eine feile. wie ein pfeil
der durchs echo schlägt
der die löcher schlägt
in die wuände der speichelr.orte
in die boots.wände. die boot.s.wende
der ab.be.ruf.enen
der wende.boten

ist: ein zu-stand
häng.end
auf halber höhe
zwischen: löschen. und loggen
ein zischen: im hand.stand
reiz.ende klänge
der reiß.zweck
an dem wir uns verschluckten
beim pro.toll.koll.or.ieren
unserer höfl.ich.keit

ist: die karte
die das land
und die inseln
und alle ufer
hinuntergewürgt hat
in ihren schlangenhals
aus dem es herausdampft:
namen. namen. namen

ist: das loch
das jede öffnung verstopft
die stelle des ab.bruchs
während des an.sprungs
die ab.wesen.heit
eines wider.halls
der pfropfen im gehör
der brüllenden

homo.fon | stock.atem | variable_wert.los | port: nach_laden.schluss

mir: nichts
und dir: erst recht nichts
niemandem. nirgends! ein irgendetwas

??_?? | an.ruf.ung | ant.wort.los | fragen: wie krabbelnde a.meisen

was denn?
nur: weiter.
wem denn?
dem noch.
ohne gesicht.
schlauch am kehlkopf.
riss im lid.
schneehand: mit augkiesel.
dennoch: schrei.t.ende.das
gbedächtnis

ab.er.kannte_auf.wartewärts

ab.er morgen
bin ich ein.geschrie.b.en
ins nullte semester

in einen an.fang
ohne zahl. in einen leer-raum
der einen knall gebiert

ins wort
das unaussprechlich bleibt
ins licht. das sich verweigert

denen
die noch schattenhungrig sind
die da noch lungern. im: winkel

der hoffnung
die wir durch-sogen. die wir durch-sorgen
die wir uns durch-sagen. und durch-sargen

das wege.tier. das weh.getier

vorne: sitzt mein stimm.los
hinten: wedelt der schweif eines traums
links: drückt ein gedanke
rechts: bohrt ein schmerz
oben: dampft ein gebet
unten: stampft ein hunger
außen: hört ein echo
innen: zerrt eine schuld

ab.ge.stimmt | o.rak.l_glut&glas

ich war die tochter des flüchtigen
der mich nicht freikaufen konnte

ich riss mir die klammern aus den lippen
ich zog mir die lider von den augen
ich brüllte das schweigen in den schlaf der menschheit
ich schrie den spalt ins atom

ich zerkaute den speichel der götter
und spie ihn den huldigenden ins gesicht

ich trat auf die flügel der tauben
bis sie zuckten wie verbrannte nerven

ich stopfte die kinderträume in die öfen
die man festlich bekränzte

ich stieß die priester vom altar
und riss ihnen das fleisch der worte von den rippen

ich warf die spiegel ins publikum
bis seine träume in den scherben wohnten für immer

ich zählte die namen der ertrunkenen
bis meine zunge platzte

ich hörte die marschierenden – kein takt
nur stampfen, schädel auf schädel

ich sah die flüchtenden – kein ziel
nur sand, nur wüste, nur draht

ich riss das protokoll der welt in stücke
kein staat. kein gesetz. kein zeugnis.

ich ritzte das wort „ende“
in die stirn der anfangslosen

ich legte mein ohr auf die schienen
und hörte den zug kommen:
die maschine, die alle stimmen zermalmt
die mutter. die schwester. den freund.

ich war die, die nicht verschwieg
ich war die, die niemand hörte.

ich schrie, bis meine knochen glas wurden
ich schrie, bis die luft verbrannte

color.fon | zoo.[nett]_der_spar.samen | red.seele_rad.seele | rät.seele_rad.sehl.ich.keit

offen.sichtl.ich
sticht.ein.aber.mals
in.den.luft.tanz.enden.ball.on
der.hohlen.aber.millionenmelonen

aber.die.platz.enden.bräuche
müssen.das.lichtsich.nicht.ver.strecken
auch.wenn.die.htumore.wuchern

heute.wird.mal.gefeuiert
um.das.mal.der.vergefeiuerten
um.alles.aus.der.welt.zu.jagen
was.uns.beschiedene.verschieden.dünkt

weil.ja.das.nichts
noch.genug.nullen.gebiert
die.wir.uns.ans.revers.klemmen.können

trans.pa.rente

die schwarze null predigt: verzicht ist tugend
die weiße null flüstert: verzicht ist abwesenheit

die schwarze null balanciert das haushaltsbuch
die weiße null balanciert den leichensack

die schwarze null: standbild im bundestag
die weiße null: standbild auf dem friedhof

schwarze null: ein haushalt ohne schulden
weiße null: eine nation ohne schuldige

sys.team.meld.ung: ora.tor.ium: gift.fass.ung: kaba.rett.ung_po.dium: e.lend.fan.tasten.runde: stund.ung: alter.nativ.los

schwebe.balken. all.talar. für ein schuldenfreies opfer. ungeteert. im flügellos. skalpierter atem einer amme. im haushalt der verpiassten kindheiten.

war halt ein haus: aus blutungen. gehalten: aus blutleeren walndgeistern. die das gehalt der winde verprassten. die den gehalt der wunde rochen. in den unbeglichenen salden.

dann aber. kommt ein ober. oder ein eber. von unterhalb. halb licht. halb schatten. aber ganz. aber ganz schön schnell. mit eiförmigem rachen. als rahmung unserer sattheit. der serviert uns einen mächtigen hunger. im gebleichten zahnfleisch der vergangenheit.

seht: wie er glänzt. knochen: in sonnenöfen. reinheit: des nlichts. köstlich. unendlichtes: lauernd. gösttlicht. host im ab.senzse. hostie im deut.schlund. sensus anademagogicus.

hallt aus dem buch: buchhalter der ewigkeit. orden: der ordentlichen. ein fass wie: well.nessy. im ausgesoffenen loch. fast wie: eine wellnesskur. im krematorium. nach der: heimholung ihrer hohlen ab.wesen.heiten.

und wenn sie sich. nicht! ernthohlten. so pfeifen sie noch.
eine halbierte ewigkeit. aus dem letzten. oder dem ersten. loch.

[ein.trag: tilg.ung]

gesell.schafft
im erb.folgen.reich
auf werk.s.zu-stand
zu-rück.ge.setzt

testament. eines ungesagten tages

[rhap.s.ody: im sinus.ton | rest.über.ruhendem.land | rück.blick.end_über.rest]

sturm. letzte nacht. verlassenes leben. dachkammerflimmern. herz eines verendeten tiers. herbstsonne. grausam. in ihrer unerbittlichen schönheit. ihrem langwelligen langweiligen licht. das sich durch die erschöpfung von luft und laub schiebt. jegliche kost wird unbekömmlich. die zunge weigert sich. das brot der tage zu schlucken. die speise der stunden fault im mund. lass ihn sein. o welt. der nicht mehr warten will. auf das ende seiner verlorenheit. nur das land in seiner blinden wehmut. ahnt seinen gang. lässt seinen schmerz. durchs hohe gras wehen. gegen die verkrampften windungen. der im garten verhungerten schlange.