er muss in den Garten gegangen sein

die Stadt ist weit
finster sind die Täler

ich weiß den Weg nicht mehr
nicht mehr woher ich kam

und erst wenn ich mich wieder erinnern kann
sind die Wege vor mir nicht mehr verborgen

ich hatte so Hunger
und aß das Brot ganz
statt Krumen zu streuen

aber ich darf mich nicht umdrehen
solange ich das Kommende nicht träumen kann

[…]

weckt uns bitte nicht
schaltet die Lichter nicht ein
nehmt uns die Siegel nicht von den Augen

[die Frösche erfroren auf den Seerosenblättern. die Füße unter den Pflastersteinen]

es war nur der Wind
kommt
frisch wuchs ein Gras über Nacht
ach
und der Duft von Licht
im Tau
in den Fäden
zwischen den Halmen

und lange nicht mehr die Kinderstimmen
und glückliches Antlitz der Toten

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