[neues Übersetzungsprojekt – Arbeitsfortschritt jederzeit einsehbar; strittige Elemente fett markiert]

Burnt Norton, IV
Zeit und die Glocke begruben den Tag.
Fort zog Sonne, mit dem Gewölk, so zag.
Kehrt sich uns zu die Sonnenblume, wird die Waldrebe
straucheln, uns gewogen; ranken und reifen, oder mag
sie nur klammern und klingen?
Sticht
der Eibenfinger, schleichend gekräuselt
auf uns hernieder? Nachdem des Eisvogels Schwingen
erwiderten Feuer mit Feuer, und schweigen, still wie das Licht
im reglosen Zentrum der kreisenden Welt.
East Coker, I
In meinem Anfang ist mein Ende. Im Gesetz des Erbes
steigen und stürzen die Häuser, verwittern, werden erweitert,
werden entsorgt, zerstört, wieder aufgerichtet, oder: an ihrer Statt
ist ein offenes Feld, oder eine Fabrik, oder eine Tangente.
Altes Gestein zu neuem Bau, altes Holz zu neuen Feuern,
alte Feuer zu Asche, und Asche zu Erde,
die schon wurde zu Fleisch, Fell und Faeces,
Knochen von Mensch und Getier, Halm des Getreides und Laub.
Häuser leben und sterben: Zeit ist fürs Erbauen
und Zeit fürs Gedeihen und fürs Erzeugen
und Zeit für den Wind, die lose Scheibe des Fensters zu brechen
und zu schütteln die Täfelung, hinter der sich die Feldmaus verkrochen
und zu schütteln die mürbe Tapisserie, mit dem stummen Sinnspruch, eingewoben.
In meinem Anfang ist mein Ende. Jetzt fällt das Licht
quer übers offene Feld, lässt die tiefe Gasse zurück,
von Ästen verschlossen, dunkel den ganzen Nachmittag,
wo du dich in die Böschung drückst, wenn ein Lieferwagen vorbeifährt.
Und die tiefe Gasse zwingt in die eine Richtung
hinunter ins Dorf, zum elektrischen Feuer, dort
hypnotisiert. Vom warmen Dunst das brünstige Licht
verschluckt, nicht gebrochen, vom grauen Gestein.
Die Dahlien schlafen in der leeren Stille.
Harrend der frühen Eule.
[…]