allein. zwischen dem entfernten. angerauht. das innere. das äußere. eingereiht. das unsichtbare. der leere zwischen den aufbrüchen. der abgebrochenen.
die flüge wurden gestrichen. aber noch da. sind die orte. des anfangs. und des endes. dazwischen. die durch die wälder irrenden kinder. tektonik der träume und der trauer. küste. die unters meer rutscht. also. sagte einmal jemand. wäre es besser gewesen. die segel zu hissen. statt die weißen fahnen.
man muss probieren. nicht aufzuhören. man geht. wohin. erwartet nichts. wartet auf alles. man reißt sich zusammen. bis man sich zerrissen hat. man freut sich nicht zu früh. sondern zur rechten Zeit. die schönere Erde ist ohne bedürfnisse. die schwierigste Welt ist die einfache. jeder hat Platz. niemand verlässt ihn. nichts wird verbessert. alles beobachtet. nichts wird bestaunt. alles bejubelt. was keine Wirkung hat. aber jede Ursache. zahlreich. wie die Einsamen.
man schält die Stimmen aus den Kehlen. wie das Gehäuse aus den Äpfeln.
man ist nichts. um noch etwas werden zu können. man wurde etwas. um den Schmerz zu lernen. der entsteht. wenn etwas verschwindet.
in welchen Engen. unter den Engeln. die haben überall Platz. warten, dass du weitermachst. und aufsteigst. noch einmal zu den höheren Ebenen. weit fort von den verlorenen Ufern. wo nicht mehr zu sehen sind die Mauerreste unter dem Gras. Erinnerung. müdes Gewölk. das sich nicht mehr entladen wird. die Schritte der Entkommenen. durch den Schlaf der Erde. wunschlose Öde. heiliges gläsernes klangloses endloses Feld der Lilien. das Maßvolle des Vergänglichen. um die Ewigkeit nicht zu verschwenden. der magere Traum. der Tau des Gedächtnisses. die taube Zunge des Pilgers. des blinden Gärtners verklebte Augen. weil er nicht sprechen darf über das lange Gehegte.
Knospen. zahllose. leise schaukelnde Zweige über den Gräbern.
endlos. die Ermüdungen. der Tag der weißen Blüte brach an, des Lichtes, das in die Boote fiel. die Zeit rutschte die Dünen hinab. die Schatten wandern nicht mehr.
das Leben [nicht zu] einfach machen nicht zu im Klang von Wind und Regen
am Rand des Steges sitzt das Kind und zählt die Fische und gibt den Sternen Namen wenn es sich schlafen legt
es kennt nicht die Furcht vor dem Staube und sieht sich hissen die Segel einsamer Boote zuzusteuern dem Ferneren der mütterlichen Liebe Fesseln zu entkommen und eines Tages aus den Augen sich den Sand zu waschen nach langer Wanderschaft
heilend nun dem Tode zugewandt wenn mancher Liebe Schmerz durchschritten wenn eines Lebens Hoffnung die gegangnen Wege säumt und wenn es endlich von der Stille in den Wunden, in den Wundern träumt
die Sehnsucht schießt ins Kraut in diesen grauen Tagen. wie Frühlingswiesen. die Luft möchte tauen mit den Kinderstimmen. auf einem schlafenden Meer. das nichts von seiner Tiefe weiß. und der Sand seiner Küsten wie die Stirn, hinter der das Vergessene lauert. darüber Felsen, an denen der Himmel zerbrach.
aus allen Schloten steigt der Irrtum. und mischt sich mit dem Atmen der Engel. die ihre Stimmen wund gesungen haben.
frei. in jedem Augenblick. still. aber nicht klanglos. in der Klarheit der Erinnerungslosen. das schlafende Leben in allen Dingen. ungetrennt vom Traum. ununterbrochen in der Idee des Anfangs. im Glauben, dass alles geschehen kann. auch das Gegenteil.
keine Furcht. keine Helden. keine Opfer. und wenn das Licht sich dreht, geht es weiter in aller Ruhe. am schönen Wasser entlang. und es entsteht eine Lust. hinüberzulaufen. und eine Gewissheit, dass dies gelingen kann. ohne nasse Füße zu bekommen.
der Rand ist die Mitte. so hat sie überall Platz. da ist viel von dem, was etwas sein kann. und viele sind da, die jemanden zu sich rufen. der Tod teilt sich mit. und das Leben breitet sich aus. ein erster Klang fällt durch die Leere der frühen Luft. und will sich nicht aufhalten in seiner Einsamkeit. weitere Klänge werden ihm folgen. und das Nichts in die Farbigkeit der Dämmerungen heben. im Moment des Verhallens. wenn der Zeit nicht mehr zu entkommen ist.
[durch Mark und Bein. die Kälte. Hütte nahe des Flusses. Orte, an denen das neue Jahr erst im Frühling… Wegesränder. wissen um das Verschwundene. was fort ist. was da war. was nicht bleiben konnte. weil sich das Dunkel breitete. auf den Wassern… Farben der Stimmen. zwischen Weiß und Dämmerung. bronzen. Hügel ohne Namen. im Trost des Morgennebels… erwarte nichts, wenn du ans Ufer trittst]
zeig mir ein Schönes das Atmen einer Schneenacht zur Mondzeit. den schlafenden See sing mir ein And’res wenn sich der Klang des Windes verliert
wir könnten lieben. die Zeit. wir könnten sie uns schenken. wir könnten sie uns einschenken. wie feinsten, grasduftenden Tee. wie etwas, das uns bleibt, weil es mit uns verging. wir könnten es lieben. mehr als alles andere. wir könnten uns lieben. und wären einander die Einzigen. wir schenkten uns einen Augenblick, der auf uns gewartet hatte. mehr als ein einsames Leben lang. wir führen nicht fort, bevor wir nicht einmal ausgestiegen wären, um für eine Stunde zusammen am Ufer gesessen zu haben. und nichts zu sagen. und alles zu denken. wir könnten lieben. was wir sehen. wir könnten teilen. den einsamen Wunsch. hier schon früher einmal gesessen haben zu wollen. hier noch länger sitzen zu dürfen, als es die Zeit erlaubt. und wenn wir auch zeitig fort müssten, könnten wir lieben. den Ort. den wir nicht mehr verlassen. weil es der Ort war, an dem wir uns nicht mehr verließen.