dass die stunden nicht vergehen in finsternis. dass nicht aus staub sind die namen und die zärtlichen worte. in der liebe halt an einem schroffen ufer stehen. alles im wenigen, das übrigbleibt. die ganze zeit in einem augenblick. der seele bergung, wo sie sich erkannt wusste. im grab des tief wurzelnden hauchs.
weil das leben sich wagen muss im vergehen. weil ein noch nicht gelöschtes den nächsten tag erleben soll. fern ist der horizont. schwach ist das auge. nicht einem fliehenden zu folgen. setzt sich ein fuß vor den anderen. werden die boote vom ufer gelöst. weil der raum erst entsteht in der bewegung.
[fragment | a small part broken off or separated from something | stückwerk. zu sammeln. lieferbares. über die großen wasser hinweg. wie fliegendes laub. gedanken. im andrang alles herbstlichen. mitten im frühling. im abfall. anfall. der kostbarkeiten | deliberately constructed | orte der ankunft. der abfahrt. der immer möglichen | this is a quiet room | flüstern. bis jemand brüllt. gegen die ruinen. angeschwemmt. die nicht ausgesuchte zone. wohin auch immer geworfen | ang isla kun pulo usa ka bahin sa yuta nga gilibotan sa tubig sa duha ka demensyon, taas inig taob ug ubang dagkong bahin uga yuta]
das übrige des jahres. nicht mehr das übliche. diskrete spuren. zaghafte biegungen. auf. und ab. und an. immer noch schön. sind die füße. nach so langem gehen. wie die einsamkeit der orte. wo sie jetzt nicht mehr sind. unvergesslich. wo sie noch sein wollten. zweieinhalb tage. wo niemand sie sieht. aber ein schweres atmen zu hören. in der knappen luft. in der alle träume gleich klingen. alle worte. nach denen nicht mehr zu schnappen. mit tauben fingern. wenn zum steilufer geworden. der rand des bettes. aber noch fern genug die wellen. vom schlaf. in dem kommen soll. der tod. ganz zärtlich. sich selbst gleich. wie die zeit.
niemand fragt nach Träumen. das Entsinnen hat die gedeckten Farben von Trockenblumen. grausüchtige Welt. das Nämliche vertrieben aus den Namen. das Ähnliche aus dem Fremden.
wer mehr wandert, wundert weniger. leichter zu gehen. durch Wälder. durch die alten Zeiten. leichter zu vergehen. in den Schattenwänden. auf der anderen Seite.
die Triebe der Verzückung. immerfort rauschende Sprache. immer. fort. heller zu sehen. in der Schönheit der tanzenden Finsternisse. weil Wüste. und wohin sie auch immer treiben mag.
und das Übrige nicht dem aasfressenden Getier. das Letzte nicht dem Hassenden. weil einem Jeden ein Abend wird. aber nicht allen ein nächster Morgen.
到着
wohin geht es hinab? weniger wird das Licht. weniger der Klang. eng sind die Gassen. hoch die Mauern. das Uferlose breitet sich aus. vor den Schauenden. das kalte Bett. das einsame Boot. durch den Nebel treibend. in mondloser Nacht. fern ist die Heimat. ohne Ankunft die Fremde. erloschen die Erinnerungen. an die Kindheiten. an die Toten. die durch die Träume liefen. wer wüsste noch, was er hier wollte? was er dort verlor? das Alte versunken. das Neue ungeboren. wer lehrt uns den Jammer? wer sagt uns von den freudigen Zonen? der plötzlich Heimgekehrten…
die Leere lässt sich nicht auf links drehen.
was wird aus der Sehnsucht? wenn sich die Liebe wirklich zeigte. vergebliche Sattheit. und der Träume Ödnis…
迂回
wanderndes All. Schlingen der Umwege. Unterbrechungen. Pforten der Anfänge. und dann weiter. von dort. wo die Abschiede wohnen. wo wir lernen. das Alphabet der Schmerzen. im verzerrten Licht. im verzehrten Schatten. wortlos. der Frühling. unbemerkt. auf noch staubigen Augen. aber durch die Winde finden wir einen Eingang. vielleicht. und dann Auslieferung. und die Päckchen liefern sich den Wünschenden. Sprache der Liebe. lange Rede des Meeres. Gott. der in die Leere fällt. der ewige Einspringer. in der Werkstatt des Flügelschlags. der abgezählten Herzen. der ungezählten Ausgezahlten. aus den Kerkern der Hoffnung entlassen. und besohlt für den Marsch durch die bodenlosen Erwartungen.
plan. die Weiden des Glaubens. Steppen. Ebenen. planlos.
warte noch. gleich ist Zeit. jetzt ist Schlaf. und morgen ist auch Schlaf. Gleichung der Träume. Tag und Nacht. Ankunft der Engel. die den Belag schöner Landschaften über die Schlachtfelder ziehen.
wer zu früh kommt, den erdrückt die Zeit. wer nicht warten kann, den bestraft der Tod.
unter der Erde. ein Gesang. der sich auf den Staub legt. auf der Welt das Hämmern der Schritte. das ihn tanzen lässt. auf Stock und Stein. aber. wenn erst einmal die Zweifel geklopft sind. aus den flaumigen Kissen der Holda. die uns den Berg herüberschob. und immer noch glaubt, ihre Ablösung sei gleich da. sie schont ihre Stimme nicht. schreit durch die Wolken. und greift mit brennenden Händen in den Schnee. sie würde so gerne sein. verrückt. irrend durch die Wälder. wie alle. die vergessen haben. zu fragen. wenn sie eine Wunde sahen. nur: ihr macht noch Angst die Gefahr einer Pilzvergiftung. und sie will nicht begegnen der Urgroßmutter des Leibhaftigen. die im Gehölz nach ihren Zähnen sucht.
もっと
entzündete Winde der einzelnen Worte Einsamkeit Weg. Wunsch. Wendung. Wacht wenn das Meer spricht und keiner kommt
von ferne. mit der Heimat im Auge
掴む
ich habe für den Tod gespart. ich habe mir das abgespart vom Leben. jeden Morgen spaziere ich vorbei an den Parkplätzen. vor den Pflegeheimen. ich lege die Wege. zurück. und etwas Zeit für später. wenn ich nicht schlafen kann.
nur zwei Zeitalter gibt es: das der Verwendung und das der Verwandlung.
nicht erst mit dem Mond begann mein Schlaf. mein Frühlingstraum. nicht erst mit dem Wind begann mein Herbst. geschnittenes Gras der vergangenen Jahre. Pfade und Stufen. erschöpft. von den Schritten.
nur die Weiden, als hielten sie zusammen das letzte Licht und Wasser, und wüssten schon, wer hierher zurückkehrte, allein, legen ihre Schatten auf die stille Erde.
im Glas mag ich dann sein. wenn du hindurchschaust.
allein. zwischen dem entfernten. angerauht. das innere. das äußere. eingereiht. das unsichtbare. der leere zwischen den aufbrüchen. der abgebrochenen.
die flüge wurden gestrichen. aber noch da. sind die orte. des anfangs. und des endes. dazwischen. die durch die wälder irrenden kinder. tektonik der träume und der trauer. küste. die unters meer rutscht. also. sagte einmal jemand. wäre es besser gewesen. die segel zu hissen. statt die weißen fahnen.
man muss probieren. nicht aufzuhören. man geht. wohin. erwartet nichts. wartet auf alles. man reißt sich zusammen. bis man sich zerrissen hat. man freut sich nicht zu früh. sondern zur rechten Zeit. die schönere Erde ist ohne bedürfnisse. die schwierigste Welt ist die einfache. jeder hat Platz. niemand verlässt ihn. nichts wird verbessert. alles beobachtet. nichts wird bestaunt. alles bejubelt. was keine Wirkung hat. aber jede Ursache. zahlreich. wie die Einsamen.
man schält die Stimmen aus den Kehlen. wie das Gehäuse aus den Äpfeln.
man ist nichts. um noch etwas werden zu können. man wurde etwas. um den Schmerz zu lernen. der entsteht. wenn etwas verschwindet.
in welchen Engen. unter den Engeln. die haben überall Platz. warten, dass du weitermachst. und aufsteigst. noch einmal zu den höheren Ebenen. weit fort von den verlorenen Ufern. wo nicht mehr zu sehen sind die Mauerreste unter dem Gras. Erinnerung. müdes Gewölk. das sich nicht mehr entladen wird. die Schritte der Entkommenen. durch den Schlaf der Erde. wunschlose Öde. heiliges gläsernes klangloses endloses Feld der Lilien. das Maßvolle des Vergänglichen. um die Ewigkeit nicht zu verschwenden. der magere Traum. der Tau des Gedächtnisses. die taube Zunge des Pilgers. des blinden Gärtners verklebte Augen. weil er nicht sprechen darf über das lange Gehegte.
Knospen. zahllose. leise schaukelnde Zweige über den Gräbern.
endlos. die Ermüdungen. der Tag der weißen Blüte brach an, des Lichtes, das in die Boote fiel. die Zeit rutschte die Dünen hinab. die Schatten wandern nicht mehr.
das Leben [nicht zu] einfach machen nicht zu im Klang von Wind und Regen
am Rand des Steges sitzt das Kind und zählt die Fische und gibt den Sternen Namen wenn es sich schlafen legt
es kennt nicht die Furcht vor dem Staube und sieht sich hissen die Segel einsamer Boote zuzusteuern dem Ferneren der mütterlichen Liebe Fesseln zu entkommen und eines Tages aus den Augen sich den Sand zu waschen nach langer Wanderschaft
heilend nun dem Tode zugewandt wenn mancher Liebe Schmerz durchschritten wenn eines Lebens Hoffnung die gegangnen Wege säumt und wenn es endlich von der Stille in den Wunden, in den Wundern träumt
die Sehnsucht schießt ins Kraut in diesen grauen Tagen. wie Frühlingswiesen. die Luft möchte tauen mit den Kinderstimmen. auf einem schlafenden Meer. das nichts von seiner Tiefe weiß. und der Sand seiner Küsten wie die Stirn, hinter der das Vergessene lauert. darüber Felsen, an denen der Himmel zerbrach.
aus allen Schloten steigt der Irrtum. und mischt sich mit dem Atmen der Engel. die ihre Stimmen wund gesungen haben.
frei. in jedem Augenblick. still. aber nicht klanglos. in der Klarheit der Erinnerungslosen. das schlafende Leben in allen Dingen. ungetrennt vom Traum. ununterbrochen in der Idee des Anfangs. im Glauben, dass alles geschehen kann. auch das Gegenteil.
keine Furcht. keine Helden. keine Opfer. und wenn das Licht sich dreht, geht es weiter in aller Ruhe. am schönen Wasser entlang. und es entsteht eine Lust. hinüberzulaufen. und eine Gewissheit, dass dies gelingen kann. ohne nasse Füße zu bekommen.
der Rand ist die Mitte. so hat sie überall Platz. da ist viel von dem, was etwas sein kann. und viele sind da, die jemanden zu sich rufen. der Tod teilt sich mit. und das Leben breitet sich aus. ein erster Klang fällt durch die Leere der frühen Luft. und will sich nicht aufhalten in seiner Einsamkeit. weitere Klänge werden ihm folgen. und das Nichts in die Farbigkeit der Dämmerungen heben. im Moment des Verhallens. wenn der Zeit nicht mehr zu entkommen ist.