Werkstatt XII [ur/teil]

Foto: André Sarin

blindheit. ihr sehenden :||: ihr träumenden. hört

schaue zurück. zum quell fließe hinauf. ruhig wurde schon jedes verwirrte herz. von deinen gesängen. ich aber muss die stille verlassen. die stelle. wo das ufer der zeit in die goldenen klänge stürzte. drehe dich um. dass ich wissen kann, ob du zu sterben wagst. dass ich weiß, ob du die liebe fürchtest. störe die schlafende nicht. erwecke die eigene seele. dass sie dir zeige, wer die richtende war. ihr wildes gesicht. so weiß. vom schnee deiner ferne. so kalt vom gestein der bezwungenen höllen. und selbst die vögel zum schweigen zu bringen. um immer zu singen. allein. stehend vor allen gründen. nie endende stufen herabzusteigen. von allen bergen und türmen. den immer schattenlosen. nein. nie hätte dir eine folgen können, die ans licht gezogen sein soll. allein. um ihren schatten zu opfern. allein. um durch den fremden traum zu wandern. allein. mit seinen schmerzen.