hier keine bleibende Statt

Zeit. die vertriebene… | Schatten. unter den Brechungen… | Stille. die Unterbrechungen… | Scham. in den Lichtungen… | zwischen den Trümmern… Schaum. | in den Böschungen. Rand der Welt… | Furche. das Unaussprechliche… | Sichtungen: zwischen den Nichtungen… | Raum… auf den Löschungen.

Lied des einsamen Hirten

wann aber –
so klang es dir
im windwankenden Schilf,
als darin noch schliefen die Stare –
werden die Sterblichen besungen

von dort,
wo ein dichter Nebel
vom Wasser her über die Wiesen zieht,
muss er ausgezogen sein
und sandte seine herrliche Stimme
durch die Nächte der Wartenden

[zwischen den Jahren. planctus. mit geschlossenen Lippen]

im Kleid des trockenen Laubes
an kahlen Ästen vergessen
Regen
Tag um Tag

bis zur Heimkehr
unterm Neumond
doch abends
die Gedanken an den Aufgang der Sonne

nah die Ufer
doch fern die Boote
in Sehnsucht wiegendes Schilf
nie sterbende Stimme
des Verlassenen

ärmlich das Haus
in der Einsamkeit
herrlich die Zimmer
der vergessenen Träume

rauher Wind
die Steine glättend
dass sie zarte Wangen bekommen

doch von welcher Verlorenheit
die Wege verweht
als hätten die Gegangenen das Künftige begraben

und weil die Kommenden erwachen müssen
über dem Versunkenen

Wanderers Frühlingslied

sag du mir doch
was ich erzählen soll

bin bald zurück vom Tod
werde mich gründlich ausgeschlafen haben
werde Zeit haben
endlos

bin dann in einer anderen Liebe
bin bald wieder fort
durch das lautlose Glas aus den Flammen gestiegen
aus der Asche der Wartenden

sie regnete einen Winter lang
vom Himmel herab
sie war zergangen
in den warmen Händen der Schöpfenden

weil sie Frühling rufen
weil sie ins Leben zerren
die Schlafenden

weil ihre Uhren gestellt sind
auf die Altäre

weil ihnen niemand reden soll
von der Zukunft.

dort
will ich
hin

dort
angekommen
ziehe ich nicht mehr weiter
gehe ich nie wieder fort

Wanderers Nachtlied

welchen Fels
unter den Füßen

aber die Zweifel sind es
die mich weitertreiben

ich darf nicht vergessen
zu lächeln
sollte mir jemand begegnen

weiß ich doch
wie es endet
in der Erstarrung
und wo die Gassen und Pfade noch enger werden
und warum den Häusern kein Laut mehr entkommt

hier kann ich nicht bleiben
das Dort sucht nach mir
in seiner Einsamkeit

spät
ist immer die Zeit
dem Wartenden

bis die Glocke
nicht mehr zu hören ist

Wanderers Klage

ich war anderswo
nicht dort
wo ich hin wollte
nicht dort
wo ich mich schweigend hätte verbergen können
still zu sein
um etwas sagen zu können
und ein Gehör zu finden
in anderen Stimmen
weil nicht ich es sein kann
der weitermachen muss
der sich entsinnen wird
des Künftigen
um die Geschichte nicht zu wiederholen
die Unvergessliche
deren Namen unbrauchbar wurden
wie mein Gedächtnis
das sich nun andere Orte sucht
wo es sich aufhalten kann
wo es sich aufhalten lassen kann

Wanderers Traum

ich stand
in der Mitte des Schweigens
an der Scheide der Tage
als zurückkehrte ein erstes Wort

da schlief noch die Welt
da war ich ihr einsamer Wächter

und hatte vor Anbruch des Lichtes
die ganze Klarheit des stillen Sehens

mein Opfer
stieg aus dem Schatten
den das Mondlicht warf

darin
konnte ich spüren
wieviel Kraft es kosten würde
hinauszutreten
und über die Wunden zu steigen
um überwunden zu sein
in Liebe

und hinter den Mauern
in ihren Gärten
wüchse die Freiheit
läge in Erde und Wurzelgeflecht
der Schoß meiner Werke

Chor der Engel

sie rufen nicht nach uns. auch nicht im Schlaf. doch unsere Stimmen sind hinter jedem starren Blick. schwer ist unser Gefieder von Klage und Bitte.

wir können nur helfen dem Herzen, das von der Wahrheit der Hilfe überzeugt ist.

wir wissen die Orte der blühenden Gärten. wir kennen die Zahl der grünenden Bäume und Sträucher. wir hören das Flehen der Hungernden. wir weinen viel. wir können die Wüsten nicht wässern.

sie werden uns lassen. sie werden uns fallen lassen. vor ihrem Verfall. wir sollen uns nicht mehr rühren. unsere Haut wird zum Gestein, mit dem sie die Erde bedecken wollen.

Chor der Verlorenen

I

immer wenn wir weiterziehen wollten. nachts. schneiten die Wege zu. als wollte das Land uns nicht lassen. als hielte es in seinen Händen die letzte Erde. die noch nicht zu Wegen zertreten war.
wir gingen fort. in der Hoffnung, verlassen zu können unsere Erinnerungen. wir ahnten einige Tage später, wer unter den Trümmern liegt. wer nicht mehr zurückkehrt. in die geweihte Erde.

II

[was wir wohl suchten… vielleicht den Tod. als Ende der Schlaflosigkeit]
Mutter irrte durch den Garten. fand nicht zurück ins Haus.
[wir wollten wandern. damit wir uns erinnern |…| da sind sehr stille Orte. sehr verlassene. sie liegen unter der Sonne. doch niemand ruft ihnen den Sommer zu. alle sind in den Wäldern verschwunden. sie glauben nicht mehr an die Straßen. sie haben Angst vor dem Schlaf. wo das Unheil wohnt. das der Welt nicht gezeigt werden darf. das die Welt nicht wissen soll]
die Kinder wie Spatzen im Sand. mit Elfengeweihen aus Holunderzweigen. Kinder der Liebe. im Weißdorn versteckt. sie kommen zurück als Amseln und Tauben
[das Unheil kommt aus einer anderen Welt]

III

unsere Menschen sind sehr zahlreich. groß ist die Stille in unserem Land [sie wollen nicht fort. sie kennen die fernen Wege nicht. die alle hätten gehen müssen. dorthin zu gelangen. wo alle gerne wären. sie schreiben ihre Zukunft auf. um das Vergangene zu vergessen. sie haben die Zeit vertrieben. die Vertriebenen] festlich sind unsere Tafeln. wenn sich einer verabschiedet. bei uns ist immer Altjahrsabend. Altkleiderverbrennung. jeden Tag. wir haben immer Besuch. wir sind die Übrigen. die sich versammeln. das Restliche zu vertilgen. wir singen. bis die Herzen weich geworden sind. bis sie gewichen sind. wir weichen die Kruste ein. in saurer Milch. schweigend werden die Suppen gelöffelt. unserer Hoffnung. und die letzte Schüssel kippen wir auf die Beete von Rosmarin und Lavendel. wir sitzen noch spät zusammen. bis schön wird jeder Abend. irgendwann. und jedes Gefühl wie früher. als wir noch Kinder waren. und uns erzählten. vom kopflosen Reiter. vom hungrigen Clown.

IV

so leicht ist es, Erde zu sein. so leicht zu verfluchen das schlechte Wetter. so leicht, sich zu wünschen den Tod. so leicht, zu vergessen die Träume.

V

immer. die ziehenden Wolken. abgetragene Schichten der Zeit. kamen zu spät. für ein zeitiges Glück. kauerten lang. zwischen den Abstellgleisen. die Helden wurden verspeist. und ihre Namen erinnern uns, wie sehr wie die Ewigkeit lieben. unsretwegen geht alles seinen Gang. die Samen brechen auf. zum Himmel. heiter bis wolkig. wir loben den Tag. bevor er den Morgen gesehen hat.

VI

reglose Zeit. wenn wir uns nicht regen. wenn wir uns räkeln. alle halbe Stunde. wir stellen die Uhren. nach unserem Gähnen. nach unserer Frage. wie spät es schon ist. halb drei Uhr nachmittags. nach unserer Gelassenheit. wenn wir dann sagen. wie schön, dass noch Zeit ist. für ein Zögern. das tun wir so lange. bis es vorbei ist.

VII

wir gehören den Straßen. wir gehören den Wäldern. wir kehren zurück aus der verronnenen Zeit. so schön das Gras auf unseren Gräbern. so still die Seen des letzten Schattenwurfs. und wie verglühender Stein das keusche Mondlicht. wie aus Milchkannen gegossen. das Weiße unserer Augen. in jenem Moment, als wir nicht mehr blind waren und sich die Erde fest an unsere Sohlen heftete, spiegelte sich da unten auf den kalten, feuchten Steinen der Himmel. und endlich konnten wir sehen die Wolken, in denen sich unserer Kinder Flügel verfangen hatten. als hätten die Heerscharen Netze ausgeworfen für ihre Seelen. aber wir sangen: sie gehören den Furchen, wo wir das Reis unserer Jahre ernten; sie gehören dem Wegesrand, wo das restliche Wilde wuchern soll. so schön die Klage am Ufer der Zeit. so still das Land der Felsen, und ihre Schultern von Wellen massiert. Wind im Laub. wo wir uns wiegen. wo unsere Seelen gewogen sind.

Bildersturm

was sollen wir machen. fragen sich die frisch Verliebten. gehe fort von hier. sagt der junge Söldner. fast noch ein Kind. zu seiner noch jüngeren Frau. sie hält das schlafende Neugeborene in ihren zitternden Armen. sie blickt auf ihn mit angsterstarrten Augen. als hätte er sie fortgeschickt aus ihrer Liebe. irgendwann später wacht sie auf. dann wird ihr ganz anders sein von ihrer blühenden Phantasie. mit der sie den Toten bedeckt. als ob mit den letzten Blumen des Jahres.

ein Stück vom Buchenast. in altes Leinentuch gewickelt. gewogen in den Armen einer alten Frau. und die vierzehn Englein versteckt in ihrer Schürzentasche.

Krüge mit Milch. auf den schmalen Schultern von Mädchen. sie kehren von den Weiden zurück. zu ihren verbrannten Brüdern und Vätern. aber sie sprechen nicht vom Glück. ihrer Mütter.

durch ein fremdes Gedächtnis Gejagte. aus dem Elend Zurückgekehrte. Gebeugte. die Gottesäcker zu bestellen. da sorgt sich ein Jeder um seinen Platz. da bleibt keiner länger, als man früher gewartet hat auf einen Trabi oder auf einen Wartburg. in den Warteburgen. wir Vergorene. zu allen herrlichen Träumen kopfloser Gemeinschaft.

die Schaben krabbeln den Müllschacht hoch. an den Trockenräumen vorbei. da hängen die weißen Schlüpfer und duften jetzt wieder nach Frühlingswiesen. doch weit müssen sie wandern, um in die Küchen zu gelangen. da riecht es nach Sehnsucht. Toast Hawaii. Letscho. Rahgu Feng. so lasst ihnen doch alles Restliche ein Fraß sein. den frisch Hinterbliebenen.

tiefergelegt. der Himmel. schwer, wieder hochzukommen. wenn man sich einmal gesetzt hat. damit sich einmal alles setzen konnte. Seen wie Krater. ein Mond, von der Erde zu sich gezogen. Wohnung der leeren Zisternen. gleich ist unsere Liebe vorbei. gleich will sie neu beginnen. wenn unsere Leiber lieber zerstückelt grasen in der verlassenen Landschaft. einsam ist unser Beten. ein Murmeln im reglosen Holderbusch. ein Kauen der Pergamente, in die wir das Heilige brannten. Zergangenes auf unseren durstigen Zungen. Überliefertes. dem wir ausgeliefert waren. das wir nicht mehr ausliefern werden. den Kommenden, die wir geliefert haben. den Gelieferten. wir wandern um die Hügel und suchen unsere Schatten. wir wundern uns nicht ob der verlorenen Gräber der geopfterten Ahnen, die ja nicht ahnen konnten, zu welchen Hoffnungen wir einmal fähig sein würden.

dein Schlaf im Gestein des Leibes. erloschene Träume. Saum der Stege. hinüber in den Dunst der Vergessenheit. dort. wo sich ein rötlicher Nebel legt auf ein graues Wasser. deine Stimme. auf Gottes Zunge zergangene. hausend im Rätsel. hinter der harten Rinde der Buchen. die ihr Wachsen wagten am Rande der steilen Ufer. deine Sehnsucht. vergangene. Tau und Tränen. der endlosen Schritte Ende. endlich. Neige der Wege. der Umwege. Wiege des schrumpfenden Mondes. der Sterne Verwandlung. und die Knospen erkaltender Trauer. Engelsaugen. perlend ihr Staub. auf den Eibennadeln. und ihr ewiges Bangen wandernd die Scherbenpfade. aus Nacht und Unzeit.

Chor der Gelassenen

welchen Sinn soll es haben. das Feuer zu stehlen. sie werfen es den Fliehenden in die Hacken…

wir können uns nicht um alles kümmern. wir sind die Anständigen. nicht die Zuständigen. unsere Sprache ist nicht die der Seele. sondern die der verrichtenden Glieder unserer Existenz. wir sind die glücklich Beschränkten. wir schränken die Hoffnung ein. denn zu viel Hoffnung ist ein Mangel an Erfüllung. und wir haben ja unsere Vorgaben für die Abgaben. für die wir uns gerne verausgaben. unser Denken entfaltet sich gemäß einer sauber gefalteten Ordnung. damit es nicht die Richtung seiner Zwecke verliert. denn es genügt uns, geradeaus zu gehen. so wie die Linien der Wege gezogen sind. weil auf den geraden Straßen niemand lenken muss. weil da niemand abgelenkt sein muss. damit wir niemandem die Gelenke brechen müssen. wenn er woanders hin wollte. wo es ihm nicht erlaubt wäre zu sein. auf dass ihm genehm ist das Genehmigte…

niemand muss hier erst noch erwachen. alle, die hier leben dürfen, wurden schon aus den Betten gescheucht, bevor es dämmerte. damit es ihnen, den Verdammten, nicht dämmert, vor den brüchigen Dämmen…

ganz enorm ist die Norm. dass wir mit den kürzesten Beinen die längsten Schritte machen. uns reicht der Fortschritt. auch wenn wir nicht fortkommen. denn der Fortschritt ist eine Vorschrift. die uns verschrieben ist. der wir uns verschrieben haben. aus der wir nicht fortschreiten. aus der sich die Seele nicht fort schreit. und nur um ihretwillen gehen wir nicht hinaus. denn sie soll drinnen bleiben. von wo sie nicht raus kann. selbst wenn sie dorthin will. mit uns.

wir sehen die Zukunft. mit Augen aus Gänseblümchen. wir schlendern durch die Gebiete unserer Erholung. die winden sich durch die Gelände unserer Erschöpfung. und wenn uns einer besuchen kommt, zeigen wir ihm die aus Kübeln wachsenden Palmen. und wenn er wieder geht, soll er uns sagen: ihr habt es gar nicht so schlecht getroffen. euer lösliches Los.

zu Fröhlingen machten die Frühlinge uns.

Chor der Barmherzigen

wir lassen ihn jetzt. allein. die Kammer. hat noch ausreichend Licht. wir warten. bis er eine Frage stellt. bis er eine Fliege verschluckt. und sein Atem zu summen beginnt. die Anderen sind schon weg. da sind noch die mit den Plastikaugen. den Gummilippen. den rostigen Wangen.

Chor der Kinder

warum weint Mama immer? sie sucht ihre Haare. aber wir dürfen ihr nicht hinterherlaufen. sonst bleiben unsere Schritte im Dickicht stecken.
[große Augen und Ohren hat der Tod. darfst ihn nicht denken. darfst ihn nicht sagen. damit er dich nicht holt]
sie weint im Bad. die Tränen hinunterzuspülen in die Erde unter den Häusern.
[iss den Apfel mit der roten Wange. gegen deine Blässe]
sie stehen Schlange. an den Ufern der Bäche. auszuschütten die vollen Kannen mit Milch.
[wir backen das dunkle Brot. vor dem Aufgang der Sonne. wir backen die Klage. für die Totenfeier. auf der sich alle Mütter versammeln. wir singen die Lieder der sterbenden Geschwister. wir legen ihre Stimmen zwischen die Fliederbüsche]

wir wissen, dass es vorbei ist mit uns, wenn die Fragen verstummen. das Unheil begann mit dem Schweigen. wir wollen ganz still sein, dass uns nicht hören die Gespenster.

wir zupfen die Saiten der Margeriten

jemand fragte: wie soll ich hier leben?
und trank aus Angst kein Wasser mehr

jemand schlug sich die Knöchel zu Splittern
weil die Wälder so endlos

jemand pflückte roten Mohn
und sah am Wegrand die himmlischen Zeichen

jemand ging einen anderen Weg
und dachte nicht an seinen Tod

jemand blickte vom Fenster herab
und schaute den Zügen hinterher

jemand schüttete Milch in den Abguss
jemand sprang von der Klinge
jemand ging die Ufer flussaufwärts
Anfang November

jemand hatte einen Gedanken
jemand wünschte sich einen Traum
jemand stand unter dem Apfelbaum
Mitte April

Briefe der Namenlosen

was bedeuteten schon all die Wunden? ich gehe in die Wände. meinen Schmerz zu verbergen. ich verstecke die Seelen der Verstorbenen hinter den Sofakissen. das Letzte hat mich erreicht. und wohnt bei mir. eine kurze Ewigkeit. hatte ihnen schon so oft gesagt, dass ich jetzt gehen muss, dass sie mich lassen und nicht nach mir rufen, wenn ich dann fort bin. doch wohin blickte ich, kämen sie mir entgegen, auf dem Heimweg? drei Tage Einsamkeit. dreißig Jahre. still unter den ziehenden Himmeln. mit meinem Körper die Schreie zu bedecken. drei Nelken trug ich ans Ufer. und schmückte die Tannen mit meinen Locken. als ich die Kinder aus dem Wald kommen sah. mit Körben voller Zeit.

zwei Winter allein in der Hütte. bevor ich wieder hinausgehen konnte. auf kahle Felder. niemand folgte mir. manchmal lief mir eine Füchsin über die Füße… lang sind die Nächte. wie das Leben. wie die Lieder. deren Sang nicht endet. unter den verödeten Stimmen.

Lied des Hoffenden

ich stelle mir vor
wie das Licht des ziehenden Mondes
die Kiefern wachsen lässt
die am Abgrund ragen
als bliese ihr Atem die Wolken weiter
und hinter den Horizont…

und wenn du dann heimkommst:
blühende Winden
an den geschlossenen Pforten
einsamer Gärten

und dennoch
wird mit dir
der Morgen ein anderes Gesicht haben
und das Haus wird dir scheinen
als hätte es deinen Besuch erwartet

und wenn der Tag deiner Ankunft sich neigt
und du bist durch die Tür gegangen
wirst du an seinem Ausgang verschlungen sein

wie die untergegangene Sonne

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