[zyklus: ohr.fois | off.line | sprechende reste. im gehen]
jäh. landet an. die vergangenheit. drängt sich auf. wie ein bettelndes kind. das man sich schwer von der schürze schütteln kann. das man nicht so einfach wieder fortschickt. mit ein paar groschen. oder einer wolke zuckerwatte. mit dem es sich hübsch die zähne verklebt. dass einmal ruhe herrscht im karton.
aber es hilft auch nicht zu schreien: jetzt nicht! oder gar der vergangenheit selbst, wenn sie sich vor einem aufbäumt wie ein lichtfressendes ungetüm mit metzgerpranken, ins gesicht sagen zu wollen: ich bedaure, aber ich habe jetzt keine zeit für dich. sie weiß eben genau, was abgeht. bevor es losgegangen ist. und sich noch gänzlich unwissend dem erst noch kommenden entgegnet.
also schreitet nur jener in die zukunft, der sich im vorwärts auch drehen und zurückbewegen kann. als ob sich jeder jetzige schritt nur auf dem spiegel eines früheren ereignete.
und dennoch: schon hier und heute sind wir nicht mehr in der geschichte. nicht mehr: in der zählung der jahre. sondern bereits in der erzählung des zeitenthobenen. im ersten kapitel (oder mindestens vorwort) eines mythos. der für uns erfunden wurde. damit wir ihn suchen und wiederfinden. und neu sagen. fast so: als seien wir selbst die helden. und liehen unsere seelen für eine kleine weile dem großen schicksal.
warum dürfen wir dies so unverfroren behaupten? weil es unsere augen sind, die sehen. unsere herzen, die schlagen. so stehen wir auf dieser bühne. damit sie euch welt sei. welt, die sich noch in der kleinsten innentasche des gedächtnisses mit nach hause nehmen lässt. wir heben die masken der mythoi auf, damit ihr die euren fallen lassen könnt…
singe die gärten, mein herz, die du nicht betratest
für Alexandra von der Weth
nicht mehr. ganz. beisammen. nur reste. auf den ziegeln: gezweig. unter dem blattwerk: das wissen um die letzten leeren seiten.
gestrandet. hier oben. im entwachsenen. in der wuchernden stimme.
hierhin gekommen. so weit. ausgegangen. abgerechnet. ganz. zum schluss. im endlosen abschied.
gehst du mit mir? durch das stille haus. das ganze. umschlossen von gärten. von jahren. vom rascheln gelöst. von den geräuschen. vom glas der verhangenen fenster. von den kalten mauern. und ihrer haut. vernäht aus den fetzen der zerrissenen. der entspiegelten. der einsam bewohnten. von wind. von wasser. der von sich entwöhnten. und ihren wünschen.
vorbei an der offenen tür. an jenem einen spalt. dem letzten. vielleicht. zwischen herz und leib. laib. und saite. schwingend. im augenblick unserer teilung. im durchgang: zur ganzheit. zur ganzen gewesenheit.
hinauf über die kargen berge. zur kleinsten, jüngsten blüte. wenn das jahr schon alt und krumm dasteht: vor der zeit, die nicht stillsteht.
trotz der stille. es ist immer: als hätte jemand gerufen. der trotzt: den lautlosen orten. der sitzt: an den gestaden der vergessenen träume. der lässt: den tag ans ende gehen. der sich findet: im echo. der sich erfindet: im schlaf. im anfang: des frühlings. immer. im trotz: der stille.
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doch auf der anderen seite des endes: trotzt ein klang. getragen vom hauch, der keine wunde scheut. wie dein letztes lied, das aus den zerschellten lippen floss: an das ufer der nacht.
diese eine nacht. nach der die furcht überwunden sein wird. am rande stehend. eines wassers. das keinen durst mehr stillen muss.
der wind hat zärtliche hände. und holt seine luft. aus dem schweigen. der schlafenden welt.
ein tieferes glück. steht bei der einsamkeit. überall ist nun landschaft. und an jeder stelle ist sie nun ufer. für den anbruch des tages. der nicht enden wird. der himmel reißt auf. und die täler öffnen sich. der blick hinab. hat jetzt das wissen um die flügel. von denen abfiel. die steinerne haut.
eine rede geht. vom fallen. von den fallen. die sich füllen. mit den entleerten. doch die leere selbst. wird nun zur fülle. und lässt das volle. das runde. steigen in die entlassung. der völligen gelassenheit.
der wind hat zärtliche hände. am rande eines wassers. winkendes dünengras. diese eine nacht. hindurch.
auf bahnhöfen fühle ich mich sicherer. unter den vielen. bleibt bei mir. was ich ließ. hier höre ich die erzählungen der anderen. und weiß. weshalb ich schweige. vom traum. eines gottes. wohnrecht zu haben. in der seele der unvollendeten. vom hunger. der vom essen kommt. glück der dunkelheit. innehalt vor einer brücke. klanglose zwischenzeit. leben. abrieb einer erinnerung. wenn ein flüchtiger blick mich streifte. da. wo ich stand. als sei ich das boot. auf das die ufer gewartet haben. etwas zu glauben. etwas. dem nicht widersprochen wird. hingabe eines schattens. dem die sonne verbrannte das gesicht. und die sicht versperrte. auf die landschaft. die durch mein fleisch gewandert ist…
wer wir waren. was wir sind. gleich. gekommene. gleich. geschaffene. immer anders. verglichen. mit den verblichenen | wer? wenn nicht wir. wie die sintflut | gegen. rede | generation abgang | postkommunistisch. zervikogenial | im irrsinnsgeäst | heute: bioabfall. morgen, vor dem sonnenaufgang: ab-holung zur inventur
gewinsel der gefeuerten. gesindel der gefeierten
wir hängen fest. im zahnfleisch der dinge. wir: die uneigentlichen. wir: die in stramplern verpackten. auf die schiffe gerufen. zu den inseln nicht begabt. wir kamen nach. und einen tag zu spät.
wir tragen adidas. statt schicksal. trinken cappuccino. statt geschichte. ziehen die wolle. der willigen. über unsere waghälse.
wir sind normal. parat. getrieben. ins gestein der undenkmäler. der undankmale. im putz der unentschlossenheit.
wir jobben. statt zu fühlen. wir angeln. statt zu fischen. wir tanzen primitiv. zwei mal die woche. wir tanzen den tod der fichten. auf den garagendächern.
einmal. als das vergessen begann
das schleifen. und kratzen. die geißel der wörter. die uns die haut von den sinnen schlägt. die fragen bilden blasen auf unseren lippen. die fragen faulen in unseren kehlköpfen. weiß noch einer? was da pochte. als der besoffene pförtner mit der vollgepissten jeans. und dem bauarbeiterdekolleté. und die olle des mörders am brunnen. die sich die fingerspitzen blutig knabberte. die ritze hatte sich auch so ne fratze geschnitten. von ohr zu ohr. joker. und die ungeborenen fischlein braten lassen. in der arschbreiten pfanne. villabajo. weiß das noch einer? säue gewürgt. die gesichtslosen leiber. die laiber. mit den pfirsichbacken. knallchargengebäck. der fraß eben. mit dem sie die schreie verschlucken.
Vor-Schriften | Rück-Versicherung
Sie dürfen, während Sie beten, nicht vergessen, Ihre Plastiktüten zu kauen! Atmen Sie tief den Dampf der Heißmangel ein! So lassen Sie sich doch endlich die alten Reste abschaben, die noch nach Ihnen stinken! Träumen Sie weiter von Käfigen und Ketten! Essen Sie Ihre Zelluloseschlangen vollständig bis zur bitteren Rassel auf! Gehen Sie weiter; hier gibt es nichts zu glotzen! Basteln Sie Himmelsleitern aus den Knochen und Haaren der Zertretenen! Legen Sie sich in den noch weichen, feuchten Beton! Wir werden Ihre sieben Sinne versiegeln! Wir werden Ihre wüsten Gedanken versieben! Das versichern wir Ihnen!
jetzt erzählt aber mal
mondverschlungene. schatten des fleisches. die nester der schaben. auf den verödeten adern. ach. der muffige verschlag unserer sprache. weh. die verschlossen krater. wie nun? die vernichtung der namen.
es war aber auch. ach. alles: ein mühsames durchsägen. der gesteine. nichts war mehr flüssig. tränen nicht. eiter nicht. stimmen nicht. hoffnung nicht. und das blut schmeckte wie klumpige laugensuppe. wie atem der dampfenden schöße. vom vampiristischen saugreflex. und ein jeder hunger. und eine jede vor-freude. ein hohler zahn. ein spröder zuckerknochen. und wenn wir schliefen. wohnten heimchen in unseren kehlköpfen. eine armee von kreaturen bevölkerte unsere schädel und gerippe. und kichernde wolpertinger saßen im kreis. während wir in der jammerkammer. im kummerschlummer. die rostigen drähte spürten, wie sie durch unsere lippen und wangen wuchsen. wir kauerten uns. auf dem letzten geklüft. das aus dem reglosen meer gen himmel stach. wir: die verhafteten. die anti-haftbeschichteten. doch unsere stachel hatten etwas verbindendes. wir rammten sie uns gegenseitig in die seiten und in die fersen. weil es nur eines gab, das uns erhalten konnte, das uns enthielt: der sinnlose schmerz.
wo sind die ufer? was verloren war. folgend einem. der ruft. lauschend einem. der schweigt.
noch bin ich nicht fern genug. noch habe ich mich nicht müde gelaufen. die hügel tauchen auf. und ab. wie steine im rollen der wogen.
das leben hat sich verspätet. trockenes gras. im sehnsuchtsduft. sternlose nächte. zitternde hand an der mauer. doch: das erinnern. trotzt allen wettern.
ein neues gezweig. teilt seine gesänge aus. die liebe: hätte sich ereignen können. doch dann kam ihr dazwischen: das leben.
es gibt noch viel zu erledigen. vor dem einbruch der ewigkeit.
im abendlicht. sah ich ein seltsames meer. sein wasser trieb es hinaus. wie ziehende herden. verschlungen vom horizont. kinder. mit welken augen. saßen im gestein. der verwandelten mütter. sie lösten sich auf. in der knappen zeit. als der tag. hauchdünnes laub. gläserne schleier. gebreitet. über das flechtwerk. der geschickten.
wo sind die ufer? die stege. zwischen mitte und rand. jemand muss da sein. zur rechten stunde. muss hier sein. zur linken. zur taubgelegenen seite. im gartenzimmer. im flur der abschiede. vom staub zu reinigen. und von den schichten der trauer. die hartlaubgewächse der starren augen. sowie: das brüchige leder der geschichte. vom wittrigen, widrigen gedächtnis.
wo sind die ufer? an denen die seelen ausgewildert wurden. ins zeitliche. in die ungleiche verteilung des schicksals. wo es geht. auf und ab. an den grenzen entlang. den verriegelten. den versiegelten stimmen nicht entkommen zu können. und wo sie saßen: die unbekannten vermissten. am mürben saum. des späten lichtes. die leibeigenen hoffnungen beisammen zu halten. und stumm zu beobachten: die auswanderungen. aus den gebärenden körpern.
auferstehen. ist arbeit. wenn man so nutzlos verging. im zuge der jahreszeiten. und die kriege so fern sind. und die brücken fort. von denen sich die helden stürzten. weil zu mühsam. ihr mythos. und bei all der vergesslichkeit. trotz besseren wollens. nicht wiederzubeleben. als wollte man einen ertrunkenen durch die vom gestein verstopfte nase beatmen. nein. die erzählung. ist eine verzehrung. der knappen luft. ist eine zerrung. am muskelgewebe der zeit. denn ihr kaltes gewerbe duldet weder kalkulation noch spekulation. z.b.: ob es sinnvoll sein kann. fröhliche schlittenfahrten. mitten im august. auf die wunschliste setzen zu lassen.
wo sind die ufer? draußen vor den fenstern. starren die winter. 111 jahre lang. und die unermüdliche eule ruft: jetzt wird es aber mal zeit. abermals. das sich die welt so richtig kennenlernt. bei tod und tee.
keiner schlafe. und schon gar nicht allein. bis nicht das dritte rätsel gelöst. und das letzte herz. aus seinen kindlichen bitten. mit klumpenen füßen. geht uns die alte welt voran. und ihre schreie. gehalten im großen schlundschnürer. der verzweiflung. die grate werden schmaler. je länger man läuft. bis das wandern verladen wird. auf die endlosen züge der einmaligen entzeitigung. der ewig und immer. wiederholten entzweiung. unlösbar verzweigter gefüge. sekundären kreisens. und tertiären fallens.
wo sind die ufer? denkt an den anfang. ihr träumenden. denkt an das ende. ihr wachen. keiner sonst. hält euch das licht. als jener. der in den fugen ist. und in jedem dazwischen. damit die zahllosen augenblicke. nicht aus der krümmung der saiten rutschen. lichträume. und klangräume. wände. als schöne gewänder. der landschaften. die das geöffnete auge nicht sieht. gefilde des wartens. auf die jungen vögel. für die ein winter genug war. die kindheit zu verlassen. denn nicht mit dem frühling. beginnt das jahr. und es endet nicht. mit der vollendung. der über die allermeiste zeit entfalteten dreieinigkeit. sondern mit der geburt. des geopferten gottes.
hast du? mächtiger. auch zugang zu den tränen. bist du? einziger. weil die heimat der zeit zerriss. sitzt du? hoch. nur wenn wir niedrig schreiten. und wenn die erde uns ruft. gehst du? mit uns.
wo sind die ufer? an denen sich nie verlieren. die erschütterungen. des erwachens. und des wachstums. wo sie zahlreich wuchern. und warten: die zumutungen des lebens. des liebens. steine. muscheln. strandgut. aufgebrochenes. mahnend. was noch alles hätte blühen können. kündend. all das wissen. gegen das das kindliche bockt. solange es vom mütterlichen gesagt wird.
sitzen. zwei blinde. am wegrand. sagt der eine: dunkel scheint mir der tag. lass nur: den schatten. erzählen vom licht. lass doch: das echo. warten auf den ruf. lass uns: verschlankt sein. für die enge pforte.
wo sind die ufer? und: wann? der fröhliche tanz. entlang ihrer brüche. streiche drei mal. zärtlich. das von jeglichem schmerz durchwirkte gesicht. frag es: ob der zug die wolken einholt. die am himmel ankern.
ja. ihre hände: wie blätter des frühlings. statt nutzloser lider. ja. sie sehen: tief in die neige der hoffnung. nein. sie gehen nicht weiter. ja. die gespaltenen fersen. ja. wir halten sie aus. weil wir‘s nicht aushalten. die kernlosen trauben. die wir halbiert. in ihre augenhöhlen gelegt. um da zu pfropfen: ein kahles dornengezweig.
wo sind die ufer? die uns versprochenen. an denen wir uns versprachen. nachdem es uns die sprache verschlug. worte. wie tau auf den zungen. auf dem reglosen blattwerk. und der salzige rand. der zurückbleibt. wenn das wasser verzehrt ist. vom atem. bevor er geendet. wenn es ausgetrunken hat: das licht. das doch einfach nur künden wollte: den anfang.
weißt du? etwas. von der anderen seite. weil doch früher morgen ist. weil noch ein rest vom traum im feuchten augenwinkel hängt. unten. auf dem rauen waldboden. tanzen die schwarzen ungeheuer. oben sind es nur äste und zweige. vom wind geschüttelt.
vor dem zusammenbruch. lege dich hin. bis sich öffnet: der brunnen unter dir. und die wände weichgeklopft. zu bunten teppichen. und das fenster. zerschlagen. und neu geschmolzen. zur glasharfe. einfach: alles sucht. die stimme. und die zärtliche hand des milden windes.
bettkanten. und simse. der felsvorsprung. der selbst dem kleinsten flieger einen vorsprung gibt. und du? hättest ja zur sicherheit. noch ein paar papierne segler in der tasche. gefaltete wünsche. damit sich die spärlichen worte spiegeln. zwischen falz. und falls. und sich vermehren. ins unendliche.
aufgewacht. im kalten atem. eines noch unbestellten gartens. hätte gehen sollen. die hecken entlang. um die ecke. die x-te gasse. links. und dann wieder links. gegen den lauf der uhr. und am ende nur noch ein stück geradeaus. als ob über eine schwelle. und falls dann. immer noch weiter. endlich zu lösen. die stricke vom herzen. und den stacheligen draht von den zehen. zu öffnen. vielleicht. ein letztes tor. während des power naps. und die bilder aus den augen tränen zu lassen. ungesehen. und die wörter. ungehört. hinab die sabberstraße. die aus dem mundwinkel quoll. die rufe. einer nach dem anderen. wie tobende kinder. die wasserrutsche hinunter. ins kissen. wo sie versickern werden. wie regen in der wüste.
trotz aller schrecknisse. man spürt das wieder keimende. und kann den hoffnungen nicht entkommen.
aber: man darf den gärten die arbeit der gärtner nicht ansehen. die fingerabdrücke des schaffenden. sind der wahren schönheit ein gräuel.
denn: nichts bleibt von den eitlen empfindungen. als ein grau erstarrtes ufer. vor dem unendlichen glasfeld. der ertrunkenen sonne.
und ein gemauerter schatten. legt sich selbst um die engelshaut.
darum musste ich flüstern: wachse. mein mäuseohr. schließ dich zur rechten stunde: auge des boten.
stamm. oder fallendes laub. oder niedriges gras. das sich wärmen möchte.
blut des einzelnen. blut aller. des einen hoffnung. die hoffnung aller.
täusche dich nicht. 08:16:02. ist der ewige glockenschlag. dessen klang sich ergießt. auf alle schlafenden landschaften. herab. vom kalvarienberg.
täusche dich nicht. das eine grab. ist das grab aller. rund ist die erde. und hält allen staub. nah bei ihrem gerippe. und lässt sich massieren. den wund geschufteten buckel. von der immer gleich fließenden zeit. allen. den erschöpften. wie den ausgeruhten. hat sie den wecker gestellt. im ewigen wimpernschlag. den ganzen langen sommertag. hindurch. an jedem ort. in jedem schmerz. ihrer uralten, urjungen träume. sie kann sich die brandschatten nicht von der juckenden haut ziehen. und nicht den erstickten schrei aus der verätzten kehle.
täusche dich nicht. im spielzeug des kindes. sind die arzneien. wie die waffen. sie zählen bis 10. und schenken sich leben. unendliche. sie zählen zurück. bis zum quellen der warmen, fetten milch. aus den knospen der eibe. vom blitz getroffen. und ausgebrannt. auf dem friedlichen kirchhof. wo die steine etwas schief stehen. wie eingenickte greise. mit zur rechten schulter geneigtem kopf. in den wachsgesichtern. der aufgebahrten. ruht die ferne offenbarung. und das pfeifende atmen der asthmakranken. als ein leises erinnern. an die winzige rückung. zwischen schüttelreim und stechschritt.
warm ist das glück der strände. in der ewigen sommerfrische. unter der menge der sommerfrischen. doch täusche dich nicht. wenn die hand in den weichen sand greift.
täusche dich nicht. die eine stille. ist überall. in den frisch gebrannten ziegeln. wie im gefärbten glas. wie im gebeizten holz. wie in den falten. die noch das sanfteste wasser schlägt. denn. im amen. das es fortwährend murmelt. ist schon jeder name gesprochen. bevor er vergeben wurde. der schaum auf den wellen. wie um die münder. ist die eigentliche ur- und antimaterie.
darum. täusche dich nicht. nur weil es so viel festes gibt. so viele feste. wachzuhalten. ein fremdes gedächtnis. wenn erst bei einbruch der nacht. aus allem die farben genommen sind.
bleibe standhaft. zwischen den aufgerichteten kreuzen. warte vor allem verschwinden. und täusche dich nicht. ob dieser ruhe. auf allen weitläufigen inseln. ob dieser leichtigkeit. eines schmerzlosen vergehens. in aller muße. wenn es erst vor dir liegt: das bedingungslose. das bedingungsLos.